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SG Andernach 99 – JFV Rhein-Hunsrück: 0:1 (0:0)

Taktik-Fuchs schlägt zu. Dennis Thiele entscheidet das Spiel.

Am vergangen Wochenende musste sich die U17 des JFV Rhein-Hunsrück mit einem Top-Team der Rheinlandliga -der SG Andernach 99- auf deren Geläuf messen. Mit Andernach hatte man einen Gegner vor der Brust, der uns im Hinspiel in Simmern mit 1:3 keine Chance gelassen hatte. Zudem stellt die SG aktuell die beste Abwehr der Liga. Jedoch kamen die Mannen um Capitän Julian Schmitz auch nicht mit leeren Händen nach Andernach. Man hatte unter der Woche die TuS Koblenz II in einem hochklassigen Pokalspiel beeindruckend mit 1:5 geschlagen.

Mit der SG Andernach sollte sich ein Gegner vorstellen, der uns in Punkto Laufarbeit, Zweikampfverhalten und Disziplin alles abverlangte. Letztlich entschied jedoch ein genialer Schachzug des Trainergespanns Wetzlar/Thiele und die Cleverness von Dennis Thiele eine über weite Strecken ausgeglichene Partie.

Marvin Schhulzki (li.) schaut gespannt zu, was sein Mitspieler Yannik Kerzan mit Gegenspieler Anh Pham Thanh fabriziert.

Aber der Reihe nach. Die Anfangsaufstellung gegenüber dem Pokalspiel wurde nicht geändert. Das Spiel begann sehr zweikampfintensiv. Beide Mannschaften versuchten ihr druckvolles Spiel dem Gegner aufzuzwingen. Beide Abwehrreihen standen hervorragend und ließen den gegnerischen Stürmern keine Möglichkeit der Entfaltung. Das Spiel verlagerte sich zunehmend ins Mittelfeld. Die Sturmbemühungen des JFV und damit die Möglichkeit das Führungstor zu schießen waren in der 1.Halbzeit übersichtlich, weil sehr wenige Bälle in den Strafraum geschlagen wurden und weil es Can Inal immer mit 2 bis 3 Gegenspieler (heute etwas härter aber nie unfair) zu tun hatte. Zudem wurde Can von seinen Kollegen –aufgrund des druckvollen Spiels der SG Andernach leider nur wenig unterstützt. Im Gegenzug musste Axel Cygan einmal beherzt einen gefährlichen Schuss aus halbrechter Position entschärfen. Ansonsten zeigte die Defensive des JFV keinerlei Schwächen und spielte eine sehr souveräne Partie. Mit einem gerechten 0:0 ging man in die Pause.