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11. Spieltag U19 A-Junioren Rheinlandliga am 10.11.2019 in Karbach

JFV Rhein-Hunsrück – Sportfreunde Eisbachtal 1:3 (1:0)

 

Erster gegen Dritter und einen Punkt Differenz, das bedeutete schon vor dem Spiel eine große Spannung. Überdurchschnittlich viele Zuschauer haben sich am vergangenen Sonntagmorgen auf dem Quintinsberg in Karbach eingefunden. Sie sahen gleich von Beginn an, dass beide Teams gut in die Partie kamen. Es entwickelte sich sofort ein munteres Spiel mit einem hohen Tempo, gesunder Aggressivität in den Zweikämpfen und reichlich Strafraumszenen. Unsere U19 überließ den Gästen aus Nentershausen in den meisten fällen den Spielaufbau und versuchte die Balleroberung über ein Mittelfeldpressing zu erzielen. Dies funktionierte reihenweise in Durchgang eins und so konnte man im Umschaltspiel die schnellen Offensivkräfte in Szene setzen. Über rechts konnte sich der sehr agile Michael Schlicht zwei mal in den Strafraum tanken und ablegen. Über die linke Seite gab es ebenfalls zwei Szenen in der sich der Pfeilschnelle Timo Wollny durchsetzen konnte. In der 1 gegen 1 Situation gegen den Eisbären Keeper behielt der Schnapper die Oberhand. Dann gab es noch eine 1:1 Situation unseres Stürmers Islam Abuev gegen Luka Tom Schumacher, die der Gästekeeper ebenfalls vereiteln konnte. Auf der anderen Seite stand unsere Defensive sehr stabil und ließ nur wenig durch. Brenzlig wurde es nur, als man den Spielaufbau ein bisschen zu leichtsinnig gestaltete. Ansonsten konnten das Rhein-Hunsrücker Team das Spiel gegen die sehr hochstehenden Eisbachtaler gekonnt aufbauen.

Torraumszene U19 Eisbachtal gegen JFV Rhein-Hunsrück

Eine von vielen Torraumszenen im Spitzenspiel der Eisbachtaler Eisbären und dem JFV Rhein-Hunsrück

In der 35. Minute nahm sich Timo Wollny ein Herz, dribbelte am 16er quer an Mann und Maus vorbei und schob aus 15 Metern in die entgegengesetzte Laufrichtung zum bis dahin verdienten 1:0 ein. Das Tempo blieb unverändert bis zur Pause; aber Nennenswertes passierte nicht mehr.

Die Mannschaft wusste, dass es im zweiten Durchgang kein Zuckerschlecken wird. Das Team mobilisierte nochmal alle Kräfte, um dem anstehenden Druck standzuhalten. Es ging vom Tempo her in der zweiten Halbzeit genau so weiter wie in der ersten. Man merkte den Gästen an, dass sie das Spiel noch drehen wollten. Sie versuchten immer wieder durch einen ruhigen Spielaufbau in die Spielhälfte des JFV Rhein-Hunsrück zu gelangen, was der JFV aber zu Beginn noch tatkräftig unterbinden konnte.

In der 62. Minute ging die Post wieder nach vorne ab. Timo Wollny marschierte mit Ball im höchsten Tempo von der Mittellinie aus Richtung gegnerisches Tor, gefolgt von einem Eisbachtaler. Im Zentrum ein Eisbachtaler und von der rechten Seite kam Michael Schlicht nach innen gezogen. Als das Quartett in der gleichen Konstellation bereits im 16er war, entschied sich Wollny die Aktion allein zu beenden und verdribbelte sich, so dass der Torwart der Gäste den Angriff klären konnte. Das musste das 2:0 sein und wäre damit vielleicht eine Vorentscheidung gewesen. Zwei Minuten später kamen die Gäste über die rechte Seite zu einem Angriff. Gut 10 Meter hinter der Mittellinie steckte der Eisbachtaler den Ball zwischen unseren Innenverteidigern durch. Der sehr stark abseitsverdächtige Eisbachtaler Stürmer nahm den Ball an und schob zum 1:1 ein.

Dieses negativ Erlebnis war so etwas wie ein Türöffner. Die Gäste wurden immer stärker und unsere Kräfte ließen immer mehr nach. So drehte sich das Spiel innerhalb einer viertel Stunde von einer Führung in einen 1:3 Rückstand. Kurz vor Schluß gab es noch zwei mal die Möglichkeit um auf 2:3 zu verkürzen aber es blieb beim 1:3 Endstand.

Jetzt heißt es schnell wieder aufstehen und die Köpfe frei bekommen für die nächste Aufgabe am kommenden Samstag ab 17:00 Uhr in Karbach gegen die EGC Wirges.

FAZIT: Man muss das Spiel zum wiederholten mal frühzeitig für sich entscheiden um dem Gegner keine Chance mehr zu lassen. Leider kam es, wie es im Fussball so oft kommt: Wer vorne die Buden nicht macht, bekommt sie hinten geschenkt. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg der Eisbären letztlich verdient, ein Unentschieden oder auch ein Sieg wäre aber durchaus auch möglich gewesen.

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