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26. Spieltag C-Junioren Regionalliga Südwest am 25.05.2019 in Niederburg

JFV Rhein-Hunsrück – TSV Schott Mainz  0:0

Vor der Saison dachten wir, mit 18 gesammelten Punkten gegen die „richtigen“ Mannschaften schaffen wir den Klassenerhalt. Mit 27 nach 24 Spielen sowieso. Aber die Ergebnisse des vorletzten Spieltags machten den Abstiegskampf in der Regionalliga noch einmal richtig spannend. Wirges zog nach Punkten mit uns gleich und an Schott Mainz vorbei, das mit 26 Zählern den ersten Abstiegsplatz belegte.

Am letzten Spieltag reisten die Landeshauptstädter zu uns und wir waren uns sicher, dass bei eigener Niederlage der Abstieg besiegelt sein würde, denn die kämpferisch starken Jungs aus Wirges waren durchaus in der Lage, in ihrem Spiel gegen Worms zu punkten und taten es schlussendlich auch. Nach Bündelung aller restlichen Kräfte starteten wir motiviert und konzentriert in die Partie und wären nach wenigen Punkten beinahe schon in Führung gegangen. Nach Freistoß von Finn Keßler stand Mathis Leewog am langen Pfosten plötzlich mutterseelenallein kurz vor dem gegnerischen Tor, drückte den Ball allerdings knapp vorbei. In der Folge blieb es unglaublich spannend, aber nicht wirklich hochkarätig. Ein Punkt reichte uns in jedem Fall, Schott Mainz im Falle einer Niederlage von Wirges. Darauf schienen sie zu hoffen, denn die Angriffsbemühungen mündeten immer in deutliche Unterzahlsituationen, die wir problemlos verteidigen konnten. Andererseits blieb uns dadurch nicht genügend Raum, unsere Kontersituationen auszuspielen. Nach situativem Pressing konnten wir uns zwar hin und wieder den Ball auch weiter vorne erobern, doch zum Abschluss kamen wir nicht. So ging es in einer äußerst ereignisarmen Partie mit dem 0:0 in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt kamen wir erneut früh zu einer hundertprozentigen Möglichkeit. Top-Torjäger Florian Speth fand sich im 1 gegen 1 gegen den Mainzer Torhüter wieder und konnte ihn sogar überwinden, hatte aber offensichtlich etwas zu weit rechts gezielt, denn der Ball ging knapp am Tor vorbei. In dieser Szene hatte wohl jeder schon den Torschrei auf den Lippen. Es blieb also weiterhin bei der riskanten Lage, mit nur einem Tor der Gäste abgestiegen zu sein. Diese entwickelten aber überhaupt keine Torgefahr. Janis Leidig musste nur einmal bei einem harmlosen Kopf nach einer Standardsituation zugreifen. Max Joshua Peters schoss noch einmal aus der zweiten Reihe deutlich über unser Tor. Nimmt man noch den Kopfball nach einer Ecke, der mehrere Meter vorbeirollte, hinzu, sind damit alle Torabschlüsse des Landeshauptstädter aufgezählt. Es ist erstaunlich, dass die Gäste trotz bekannten Spielstands in Wirges erst in den letzten fünf Minuten alles nach vorne warfen, um einen eigenen Treffer zu erzielen. Wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr, da wir die Aufbauspieler schon frühzeitig zum langen Ball zwangen, der damit einfacher abzufangen wurde. Einfach genug, dass Lennart Schauer fast unter einer Jubeltraube den Erstickungstod hätte erleiden können. In der letzten Minute der Nachspielzeit kam er an der Mittellinie an den Ball und lief auf das verwaiste Mainzer Gehäuse zu. Dabei machte er alles richtig, verpasste es aber, den richtigen Fuß zum Torschuss zu verwenden, sodass ein nachgelaufener Verteidiger auf der Linie klären konnte. Für das große Ganze war das am Ende egal, denn wenige Sekunden später erlöste uns der Schiedsrichter mit dem Schlusspfiff und gab uns Grund zu großem Jubel auf und neben dem Platz. Die Gäste bangten derweil noch einige Minuten am Telefon, bevor sie die Gewissheit erlangten, völlig überraschend abgestiegen zu sein.

Fazit: Das Spiel selbst verlief ähnlich wie die Partie gegen Wirges vor zwei Wochen. Den knappen Sieg hätten wir verdient gehabt, aber der Ball wollte einfach nicht rein. Auch wenn die Partie sehr spannend war, hatte man trotzdem zu keiner Zeit das Gefühl, dass Schott Mainz einen Treffer erzielen könnte.

Aufstellung: Janis Leidig, David Schönberger, Mathis Leewog, Maximilian Elz, Jonas Schleich, Finn Keßler, Lennart Peter, Marius Beuchel, Florian Speth, Arne Sielski, Jakob Krautkrämer

Eingewechselt: Alp Karakollu, Tim Maihöfner, Lennart Schauer

Tore: Fehlanzeige

Nächstes Spiel: Fehlanzeige

Bericht von Sven Stoffel

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