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21. Spieltag C-Junioren Regionalliga Südwest am 06.04.2019 in Niederburg

JFV Rhein-Hunsrück – 1. FC Kaiserslautern 0:4 (0:1)

In der ersten Halbzeit kamen wir zu vielen Kontersituationen. Hier leitet Alp Karakollu (beobachtet von Lennart Peter und verfolgt von Ex-Salmrohrer David Hoor) einen Tempogegenstoß ein.

Nach dem Zittersieg gegen Homburg begrüßten wir die jungen Roten Teufel auf dem Kunstrasen in Niederburg. Da es im Saarland vor allem an der Bissigkeit im Zweikampfverhalten fehlte, sollte das Hauptaugenmerk darauf gelegt werden. Wir wollten uns trotz offensichtlicher Unterlegenheit nicht geschlagen geben und hofften durchaus auf einen Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten.

Zu Beginn des Spiels sah es auch gut für uns aus. Die Pfälzer übernahmen zwar selbstredend die Spielkontrolle, jedoch konnten wir sie einige Zeit von unserem Tor fernhalten. Nach Ballgewinnen wollten wir schnell Tiefe gewinnen und zu eigenen Torchancen kommen. Eine solche erhielt Florian Speth, als er sich im Luftkampf gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und am rechten Strafraumeck zum Torabschluss kam. Der Winkel war allerdings etwas zu spitz, sodass der Torhüter parieren konnte. Kaiserslautern war auf der Gegenseite schon frühzeitig nach Jubeln zumute, denn der Ball lag nach 15 Minuten bereits in unserem Netz. Der Linienrichter hatte aber eine Abseitsstellung erkannt, sodass der Treffer zurückgepfiffen wurde. Wenig später setzte Arne Sielski zunächst den gegnerischen Innenverteidiger und im Anschluss den Torwart so stark unter Druck, dass er einen Befreiungsschlag abfälschen konnte. Der Ball rollte gemütlich wenige Meter vor dem verwaisten Tor der Gäste entlang zur anderen Seite, denn in dieser Szene fand sich kein Abnehmer, sodass die Chance verpuffte. Beide Mannschaften bekamen in der ersten Halbzeit viele Standardsituationen zugesprochen. Kaiserslautern brachte diese nahezu immer gefährlich vor das Tor und wir hatten größte Mühe, sie mit vereinen Kräften zu klären. Eine gute Gelegenheit bot sich uns aber auch nach einem ruhenden Ball. Finn Keßlers Freistoß an der Strafraumgrenze fand den Weg ins Tor allerdings nicht. Weitere Schüsse auf das Tor produzierten wir erst einmal nicht, denn nicht alle Kontersituationen spielten wir sauber zu Ende. In der ersten Hälfte lieferten wir ein wirklich gutes Spiel ab, wurden aber für die erste kollektive Nachlässigkeit gnadenlos bestraft. Nach einem Pass ins Zentrum hatten die Gäste plötzlich freie Bahn und wir kamen bei dem zugegebenermaßen schönen Spielzug mehrmals einen Schritt zu spät. Francis Sesay scheiterte zwar zunächst an Maurice Schamber, konnte im Nachschuss allerdings das 1:0 markieren. Fast hätten die Roten Teufel vor der Pause noch das 2:0 erzielt, doch der Schuss des Gegners klatschte gegen den Pfosten.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns viel vor, denn die ersten 35 Minuten machten Mut und versprachen mehr. Das frühe 0:2 war dann aber der Genickbruch für unser Spiel. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau ging es schnell und der Abschluss von Francis Sesay fand über Umwege ins Tor. Fortan fehlte uns die letzte Überzeugung für eine Aufholjagd. Nach einem schönen Pass von Marius Beuchel hätte Florian Speth noch einen Treffer erzielen können, doch der Gästekeeper bewies seine Qualitäten im 1 gegen 1. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 0:4. Neben der ausbleibenden Schlussoffensive blieb auch das geordnete Verteidigen seit Wiederbeginn aus und Kaiserslautern kam zu mehreren guten Einschussmöglichkeiten. Michael Schroeder und Niclas Robin Jörg nutzten ihre Chancen, bei allen anderen Versuchen konnte Maurice Schamber sich auszeichnen und verhinderte Schlimmeres. Am Ende hieß es 0:4 aus unserer Sicht. Gemessen an der guten ersten Halbzeit erscheint das Resultat etwas hoch, war aufgrund der mäßigen zweiten Halbzeit aber das gerechte Ergebnis.

Fazit: Sehr gute erste Halbzeit, schlechte zweite Halbzeit: Das ist die Kurzfassung der Partie, in der die Chance da war, Überraschungspunkte einzufahren. Für die letzten Spiele benötigen wir einen ausschließlichen Fokus auf die eigene Leistung und die Aufgaben der eigenen Mannschaft. Dann erreichen wir unser Ziel problemlos.

Aufstellung: Maurice Schamber, Joël Paul, Mathis Leewog, Maximilian Elz, Jonas Schleich, Finn Keßler, Lennart Peter, Alp Karakollu, Florian Speth, Arne Sielski, Jakob Krautkrämer

Eingewechselt: Lennart Schauer, Jo Bernhard, Tom Seidel, Marius Beuchel

Tore: 0:1 Francis Sesay (28. Minute); 0:2 Francis Sesay (43. Minute); 0:3 Michael Schroeder (51. Minute); 0:4 Niclas Robin Jörg (60. Minute)

Nächstes Spiel: Samstag, 13.04.2019, um 14:30 Uhr gegen SV Gonsenheim in Mainz

                                                                                                                                                             Bericht von Sven Stoffel / Foto: HJ Stoffel

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