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16. Spieltag C-Junioren Regionalliga Südwest am 01.12.2018 in Mainz

FSV Mainz 05 – JFV Rhein-Hunsrück  6:1 (4:1)

Für das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Kalenderjahr rechneten wir uns gegen den FSV Mainz 05 natürlich keine großen Chancen auf Zählbares aus, wollten aber dennoch ein verhältnismäßig gutes Ergebnis einfahren, um das bisher gute Torverhältnis im Vergleich zu einigen unserer direkten Konkurrenten zu wahren.

Doch wie schon gegen Kaiserslautern verschliefen wir auch gegen das nächste Nachwuchsleistungszentrum den Beginn der Partie. Bereits nach vier Minuten hatten Jeremy Mekoma und Dennis Kaygin einen 2:0-Vorsprung herausgeschossen, der auch sorgenvoll auf die verbleibenden 66 Minuten hindeuteten. Mit zunehmender Spieldauer fingen wir uns allerdings etwas und konnten zumindest einige weitere Situationen – wenn auch oftmals erst in allerhöchster Not – schließlich klären. Während viele Partien für unsere Torhüter eher torchancenarm zu Ende gingen, hatte Maurice Schamber heute alle Hände voll zu tun und nutzte dies, um bei vielen Paraden sein Können unter Beweis zu stellen. In der 20. Minute war er allerdings zum dritten Mal machtlos, als Dennis Kaygin ihn überwinden konnte. Da sich das Spiel fast ausschließlich in unserem Abwehrdrittel abspielte und die Mainzer versuchten, so viele Überzahlsituationen wie möglich zu kreieren, boten sich uns immerhin Gelegenheiten, Konter zu fahren. Einer dieser Angriffe wurde in der 23. Minute zwar bereits gestoppt, doch der in den letzten Wochen stark aufspielende Arne Sielski blieb hartnäckig, eroberte sich den Ball auf der linken Seite zurück und traf mit seinem schwächeren Fuß in den linken Winkel zum 1:3 aus unserer Sicht. Kurz darauf war Lennart Schauer auf der anderen Seite bereits auf und davon, konnte aber im letzten Moment vom pfeilschnellen Flügelspieler der Mainzer noch eingeholt und daran gehindert werden, den einschussbereiten Florian Speth zu bedienen. Mit dem eigenen Treffer waren die Motivation und der Mut, bis zum Schluss ein ordentliches Spiel abzuliefern, wieder da. Kurz vor der Pause gelang Jeremy Mekoma allerdings sein zweiter Treffer, als er aus kürzester Distanz zum Torabschluss kommen konnte.

Dieses Mal kamen wir aufmerksamer aus der Kabine und konnten weitere Erfolgserlebnisse der Landeshauptstädter eine Zeit lang vermeiden. Es mangelte sicher nicht an Gelegenheiten, den Ball über die Linie zu bringen, doch mit etwas Glück und vereinten Kräften konnten wir das 4:1 bis zur 52. Minute halten. Dann allerdings konnte Ilias El Bakchouch auf links freigespielt werden und überlegt einschieben. Mit diesem Treffer begann die Phase, in der wir die meisten Akzente nach vorne setzen konnten. Nach einer Ecke war Florian Speth plötzlich freistehend vor dem Mainzer Torhüter am Ball, doch sein Torschuss ging nur Zentimeter am rechten Torpfosten vorbei. Er war es auch, der wenig später Arne Sielski mustergültig per Schnittstellenpass bediente. Zentral auf den Gästekeeper zusteuernd wurde er aber in letzter Sekunde per Grätsche eines Verteidigers aufgehalten. Kurz vor dem sechsten Treffer durch Jeremy Mekoma in der 67. Minute waren es wieder Florian Speth und Arne Sielski, die zusammen mit dem aufgerückten Jonas Schleich einen 3 gegen 2-Konter nicht sauber ausspielten und die letzte Gelegenheit verpassten, dem FSV den zweiten Gegentreffer beizubringen.

Fazit: Gegen einen an diesem Tag überragend aufgelegten FSV Mainz 05 ist das 1:6 ein achtbares Ergebnis. Die Gastgeber präsentierten sich mindestens zwei Klassen besser als noch im Hinspiel in Niederburg und trotz des Meisterschaftscharakters der Partie muss man neidlos anerkennen, dass es Spaß gemacht hat, ihm beim Fußball spielen zuzuschauen. Wir haben bis zum Schluss unser Bestes gegeben, viele Situationen mit der nötigen Entschlossenheit klären können, aber auch einsehen müssen, dass wir in manchen Szenen einfach nicht die Möglichkeiten hatten, sie zu verteidigen. Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass wir in beiden Halbzeiten Gelegenheiten hatten, selbst zum Torerfolg zu kommen und einmal sogar ins Schwarze trafen. Einen zweiten Treffer hätten wir uns angesichts der Chancen verdient gehabt. Doch bedenken wir, dass wir in vielen Situationen Glück hatten, dass wir gerade noch auf der Linie klären konnten, möchten wir keineswegs meckern.

Mit diesem Ergebnis behalten wir das bessere Torverhältnis im Vergleich zu Wirges. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, stünden wir zur Winterpause, wenn die Nachholspiele absolviert wurden, nicht über dem Strich. Wir haben uns durch die Erfolge über Pirmasens und Trier in eine gute Ausgangssituation gebracht, denn das Tableau ist von Platz 8 – 12 eng zusammengerückt. Jetzt gilt es, in der Wintervorbereitung die Spannung hochzuhalten und gleich im ersten Spiel des neuen Jahres gegen Ludwigshafen seine Hausaufgaben zu machen.

Aufstellung: Maurice Schamber, David Schönberger, Mathis Leewog, Finn Keßler, Jonas Schleich, Tom Seidel, Lennart Peter, Marius Beuchel, Arne Sielski, Florian Speth, Lennart Schauer

Eingewechselt: Joël Paul, Daniel Koval, Alp Karakollu

Tore: 1:0 Jeremy Mekoma (3. Minute); 2:0 Dennis Kaygin (4. Minute); 3:0 Dennis Kaygin (20. Minute); 3:1 Arne Sielski (23. Minute); 4:1 Jeremy Mekoma (32. Minute); 5:1 Ilias El Bakhchouch (52. Minute); 6:1 Jeremy Mekoma (67. Minute);

Nächstes Spiel: Samstag, 08.12.2018, um 15:15 Uhr gegen JFV Hunsrückhöhe Morbach in Weiperath

Von Sven Stoffel

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