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13. Spieltag C-Junioren Regionalliga Südwest am 10.11.2018 in Mainz

TSV Schott Mainz – JFV Rhein-Hunsrück 2:1 (1:1)

Mannschaftsfoto U15

Zum Abschluss der Hinrunde ging es für uns zum TSV Schott Mainz, die nach gutem Saisonstart nur noch wenige Punkte sammeln konnte. Sie hatte vor dem Spiel genauso viele Punkte wie wir, rangierte aber wegen des schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter uns. Schon vor dem Anpfiff war uns also klar, dass es wieder ein Spiel auf Augenhöhe werden würde.

Uns war bewusst, dass wir mit einem Auswärtssieg wieder viel Boden nach unten gutmachen konnten und waren dementsprechend von Beginn an gut im Spiel. Die Gastgeber versuchten mit einem etwas unkonventionellen System, unsere Reihen auseinander zu ziehen und hatten damit auch Erfolg – ganz so dicht gestaffelt wie sonst standen wir an diesem Tag nicht. Doch die Mainzer hatten selbst Probleme, aus dieser Formation Torchancen herauszuspielen, sodass wir viele Bälle früh erobern und für Kontergelegenheiten nutzen konnten. Nach bereits zwei vielversprechenden Situationen schickte Lennart Peter mit einem sehr gefühlvollen Chipball Jakob Krautkrämer auf die Reise, der an der Strafraumgrenze nach innen zog und mit seinem schwachen Fuß ins kurze Eck vollstreckte. Wenig später lag der Ball klatschte der Ball an unseren Außenpfosten, nachdem wir eine Standardsituation nicht vollends klären konnten. Für uns ergaben sich aber auch Gelegenheiten, zeitig auf 2:0 zu stellen. Ebenso nach Standardsituationen zielte Jonas Schleich etwas zu hoch, nachdem Lennart Peter und Arne Sielski aus guten Positionen den Ball nicht voll trafen. Kurz darauf lag der Ball dann zum ersten Mal in unserem Netz – abermals nach einer Standardsituation – doch der Linienrichter hatte eine Abseitsstellung angezeigt, womit er vermutlich auch richtig lag, so viel Vorsprung, wie die Mainzer plötzlich hatten. An diesem Tag hatten wir die Möglichkeit, etwas mehr Fußball zu spielen, da die Gastgeber viele Bälle frühzeitig herschenkten und nicht konsequent nachschoben. Diese Gelegenheiten nahmen wir dankbar an und trafen bis zum letzten Drittel gute Entscheidungen. Die Hereingaben in den Strafraum wollten aber zunächst noch keinen Abnehmer finden. Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kurz vor der Pause kamen die Mainzer mit ihrer ersten Torchance aus dem Spiel heraus zum Ausgleich. Dieses Mal brachen uns die zu großen Abstände zwischen den Ketten das Genick: Der Gegner dribbelte durch das Zentrum, spielte auf den mitgelaufenen Außenverteidiger Omar Kouidry und dessen abgefälschter Schuss landete unhaltbar im langen Eck.

Von einem Schock konnte aber nicht die Rede sein, denn kurz nach Wiederanpfiff hatten wir die Riesenchance, erneut in Führung zu gehen. Nach klasse Hereingabe von Alp Karakollu kam Jakob Krautkrämer in der Mitte zwar ein wenig zu spät, um selbst den Doppelpack zu schnüren, wurde aber während er den Ball im Spiel halten wollte vom übermütigen Torhüter der Gastgeber zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter setzten wir allerdings an den Außenpfosten, sodass es vorerst beim 1:1 blieb. Defensiv machten wir unsere Sache im zweiten Abschnitt besser. Die Abstände zwischen den Ketten passten und die Mainzer schossen kein einziges Mal mehr aus dem Spiel heraus auf unser Tor. Das 2:1 fiel dennoch, als ein Freistoß aus dem Halbfeld Maximilian Gross fand, der per Kopf aus 14 Metern verwandelte. Wütend über den nicht leistungsgerechten Zwischenstand liefen wir die letzten 20 Minuten immer wieder an und hatten sowohl bei ruhenden Bällen als auch aus dem Spiel heraus ausreichend Chancen, um mindestens ein Tor zu erzielen. Lennart Schauer per Kopf, Jakob Krautkrämer von halbrechts und Jonas Schleich nach Einzelaktion Arne Sielski waren nur drei, die nah dran waren an unserem zweiten Treffer. Die Gastgeber konnten sich kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien und hatten nur noch eine Gelegenheit zur Vorentscheidung, als wir einen erneut ruhenden Ball fast selbst ins Netz beförderten. Ein Tor fiel aber auf beiden Seiten nicht mehr, sodass es beim bitteren 1:2 aus unserer Sicht blieb.

Fazit: Wir sind zwar natürlich selbst in der Pflicht, die Bälle über die Linie zu drücken, aber dennoch fehlt uns momentan das Quäntchen Glück, das wir noch vor wenigen Wochen in Saarbrücken hatten. Wie schon in Wirges und gegen Worms waren wir die bessere Mannschaft vor allem was die Torchancen anbelangt und wieder stehen wir mit leeren Händen da. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und können uns wieder nur vorwerfen, nicht mehr Tore erzielt zu haben. Dennoch lohnt es sich, weiter nach vorne zu schauen, denn wer genau hinsieht, erkennt, dass wir in den entscheidenden Dingen besser werden. Außerdem wird sich das Glück in den entscheidenden Momenten auf wieder zu unseren Gunsten drehen. Bisher gab es nur zwei Spiele, bei denen früh zu erkennen war, dass wir keine Punkte holen werden – alle anderen Partien waren bis kurz vor Schluss sehr eng. Wir sind immer nah dran an den Punkten und werden sie auch wieder einfahren.

Aufstellung: Janis Leidig, Joël Paul, Mathis Leewog, Maximilian Elz, Jonas Schleich, Finn Keßler, Lennart Peter, Marius Beuchel, Arne Sielski, Jakob Krautkrämer, Alp Karakollu

Eingewechselt: Lennart Schauer, Tom Seidel, David Schönberger, Nicolas Fey

Tore: 0:1 Jakob Krautkrämer (9. Minute); 1:1 Omar Kouidry (34. Minute); 2:1 Maximilian Gross (51. Minute)

Nächstes Spiel: Samstag, 17.11.2018, um 14:30 Uhr gegen SV Eintracht Trier in Trier

                                                                                                                                                             Bericht von Sven Stoffel

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