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9. Spieltag D-Junioren Bezirksliga am 19.11.2016 in Andernach

SG 99 Andernach – U13 JFV Rhein-Hunsrück    3:3  (2:3)

 

U13 SG Andernach - JFV Rhein-Hunsrück

Der bärenstarke David Schönberger ließ seinem Gegenspieler Leonard Zerwas keine Chance.

Unseren ersten Matchball für den Aufstieg in die Rheinlandliga hatten wir auf fremdem Geläuf gegen den direkten Verfolger Andernach. Diese waren uns mit vier weniger gesammelten Punkten dicht auf den Fersen. Dennoch lag der Druck klar bei den Gastgebern, für die wir bei einem Sieg unsererseits uneinholbar gewesen wären.

Diese Ausgangssituation verkörperte die SG besonders in den Anfangsminuten sehr gut, indem sie unseren Spielaufbau nach dem ersten gespielten Pass massiv unter Druck setzte. Wir ließen uns davon beeindrucken und leisteten uns einige Fehlpässe oder Zuspiele in unseren Rücken, sodass frühe Ballverluste dabei heraussprangen. Besonders unglücklich wurde es in der 10. Minute, als ein Rückpass zu Janis Leidig, der sich neben dem Tor angeboten hatte, ins eigene Tor rollte.

Nach dieser Aktion hatten dann auch beide Teams ihre Spielweise dem Gegner angepasst. Da sowohl Andernach als auch wir unermüdlich die gegnerischen Abwehrreihen attackierten, waren kurz ausgeführte Abstöße von nun an Fehlanzeige. Jene Umstellung entwickelte sich aber zu unserem Vorteil, da wir mit Jeremy Mekoma einen ausgezeichneten Zielspieler hierfür im Team hatten. Dieser war es auch, der sich einen hoch gespielten Pass von Finn Keßler selbst per Kopf vorlegte und dann per Querpass Tim Maihöfner bediente. Er blieb cool und verwandelte zum 1:1 (15.).

Es wurde nun ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen auf beiden Seiten, die wir mit zunehmender Dauer der Halbzeit in immer größerer Zahl für uns entscheiden konnten. So konnte Joël Paul eines dieser Duelle für sich entscheiden und schnell einen Konter über Louis Klein einleiten. Der stellte seine Sprintgeschwindigkeit eindrucksvoll unter Beweis und verwertete aus spitzem Winkel zum 2:1 in der 25. Minute. Den folgenden Anstoß der Andernacher attackierten wir erneut aggressiv und der eben erfolgreiche Louis Klein gewann sofort den Ball. Jeremy Mekoma nahm diesen auf, setzte Tim Maihöfner in Szene und der drosch nach einem Haken das Leder schon wieder ins Netz. Mit einer 3:1-Pausenführung wären wir mit ziemlicher Sicherheit auch am Ende als Sieger vom Platz gegangen. Doch in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts verteidigten wir einen Eckball schwach und mussten das 3:2 hinnehmen.

 

Nach der Pause entwickelte sich das Spiel zu einem einzigen Kampf. Wir waren stets bemüht, das entscheidende 4:2 nachzulegen und Andernach versuchte wieder und wieder, den Ausgleich zu erzielen. Dabei gestaltete sich das Erarbeiten von Chancen so, dass Andernach größtenteils durch ihre gefährlichen Standardsituationen vor unser Gehäuse kam und wir durch schnelles Umschaltspiel Chancen aus Kontersituationen herausspielten. Beste Einschussgelegenheiten durch Leon Hermann, Finn Keßler, Deniz Özcep, Jeremy Mekoma und Tim Maihöfner blieben ungenutzt. Dennoch schien der Sieg schon so gut wie in der Tasche, als der Schiedsrichter in der Nachspielzeit noch einmal auf Freistoß für Andernach knapp 30 Meter vor unserem Tor entschied. Benjamin Saftig traf den Ball optimal, sodass er an Janis Leidig vorbei ins Tor flog. Trotz des großen Jubels war das Remis für die Gastgeber natürlich zu wenig, weswegen sie in der insgesamt vierminütigen Nachspielzeit noch einmal nachlegen wollten. Tatsächlich erhielten sie noch einen weiteren Freistoß, der wieder den Weg ins Tor fand, doch die glasklare Abseitsstellung nahezu aller angreifender Andernacher erkannte der Schiedsrichter korrekt. Janis Leidig reagierte dabei schnell und schickte Jeremy gegen die aufgerückte Hintermannschaft der Gastgeber auf die Reise, doch seine vielversprechende Gelegenheit wurde wegen Rotation des Balls zurückgepfiffen. Es blieb beim 3:3.

Fazit: Auch wenn wir Grund genug hätten, uns über den Schiedsrichter zu beschweren, möchten wir uns vorrangig damit beschäftigen, warum wir eine komfortable Führung noch aus der Hand gegeben haben. Sicherlich hat uns bei den Gegentoren zwei und drei die nötige letzte Leidenschaft gefehlt, beispielsweise durch einen beherzten Sprung in die Schussbahn, um das Ergebnis zu retten. Ebenso haben wir auch in diesem Spiel zu viele gute Chancen liegen gelassen und nun einmal Tribut zollen müssen.

Positiv zu vermerken ist, dass wir erneut nach einem Rückstand zurückgekommen sind und das nach einem mental nicht einfach zu verarbeitendem Eigentor. Des Weiteren haben wir den Schlüsselspieler der Andernacher komplett aus dem Spiel nehmen können. Maßgeblichen Anteil daran hatte David Schönberger, der vor allem in der Defensive ein herausragendes Spiel abgeliefert hat.

Insgesamt ist es natürlich ärgerlich, dass wir den Aufstieg in letzter Sekunde verpasst haben, dennoch sind wir nach wie vor in einer ausgezeichneten Position, um ihn am nächsten Spieltag gegen Immendorf perfekt zu machen. Wir haben an diesem Tag gemerkt, dass es zu jedem Zeitpunkt konzentrierter Arbeit bedarf, um die sich selbst gesetzten Ziele zu erreichen und werden demnach sicherlich voll fokussiert die nächsten zwei Trainingseinheiten, sowie die 60 Minuten am Samstag bestreiten.

Zu Hause feiert es sich ohnehin besser, ihr seid alle herzlich eingeladen.

Aufstellung: Janis Leidig, David Schönberger, Maximilian Elz, Joël Paul, Finn Keßler, Jo Bernhard, Tim Maihöfner, Louis Klein, Jeremy Mekoma

Eingewechselt: Leon Hermann, Deniz Özcep, Nicolas Fey

Weiterhin im Kader: Marius Beuchel, Maurice Nellen, Alexander Bardtke

Es fehlte: Daniel Koval

Tore: 1:0 Eigentor (10. Minute); 1:1 Tim Maihöfner (15. Minute); 1:2 Louis Klein (25. Minute); 1:3 Tim Maihöfner (25. Minute); 2:3 Jonas Schleich (30. + 2 Minute); 3:3 Benjamin Saftig (60. + 2. Minute)

Nächstes Spiel: Samstag, 26.11.2016, um 17:00 Uhr gegen JSG Immendorf in Rheinböllen

                                                                                                                                                             von Sven Stoffel

 

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