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8. und 9. Spieltag B-Junioren U16 Rheinlandliga am 03.11.2015 und 07.11.2015 in Koblenz

 

TuS RW Koblenz   – JFV Rhein-Hunsrück U16   1:1 (1:0)

TuS Koblenz U16  – JFV Rhein-Hunsrück U16   2:0 (2:0)

 

IMG_4435 (Mittel)Am Dienstag ging es für uns mit Unterstützung durch die U17 gegen die TuS RW Koblenz, die ihrerseits drei Niederlagen in Folge hinnehmen mussten.

Zu Beginn kamen wir defensiv nicht gut ins Spiel und hatten Probleme, die Abstände zwischen den Ketten zu halten. Trotzdem hatten wir die erste gute Gelegenheit, als Nicolas Bruchmann den gegnerischen Torhüter nach fünf Minuten mit einem Freistoß zu einer guten Parade zwang. Kurze Zeit später kamen auch die Koblenzer erstmals gefährlich vor unser Tor, doch der Ball zischte knappe am linken Pfosten vorbei.

In der Folge hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, weil wir die sich uns bietenden Räume nicht gut nutzten und nach Ballgewinnen nur wenige Anspielstationen fanden und das Leder schnell wieder hergaben. Mitten in der Drangphase der TuS tauchte aber Simon Peifer nach Pass von Maurice Geisen frei vor dem Tor auf, sein Schuss mit dem linken Fuß verfehlte das Ziel aber nur knapp. Ansonsten hatten die Rot-Weißen neben optischen Vorteilen auch die besseren Chancen, was sich in der 25. Minute auch im Ergebnis wiederspiegelte. Eine missglückte Flanke von Außenverteidiger Steffen Kessler wurde immer länger und senkte sich hinter Marius Bast ins Tor. Fünf Minuten später verloren wir sichtlich verunsichert im eigenen Spielaufbau den Ball und hätten eigentlich 2:0 zurückliegen müssen, hätte der Koblenzer Stürmer nicht kläglich vergeben.

IMG_4447 (Mittel)Nach der Pause konnten wir dann einige Dinge verbessern. Die Partie selbst war auch dem Hockeyrasen zwar nicht der spielerische Zuckerschlecken, konnte aber durch das schnelle Hin und Her interessant gehalten werden. Der heute auf ungewohnter Stürmerposition agierende Max Gass hatte kurz nach Wiederanpfiff die Gelegenheit zum Ausgleich, doch sein Lupfer landete etwas zu weit rechts.

Koblenz hingegen blieb durch ihre Qualität im Schnelligkeitsbereich dauerhaft latent gefährlich und drang noch weitere Male auf Außen durch, um dann die Bälle auf das nachrückende Mittelfeld in den Rückraum zu legen. Ein Tor wollte ihnen hierdurch allerdings nicht mehr gelingen. Die Spielzüge bestanden weiter auf beiden Seiten aus wenigen Pässen, die öfter stecken blieben als ankamen, doch zwischen Minute 60 und 70 mussten die Gastgeber ein Powerplay unsererseits wahrnehmen. Zuerst traf Simon Peifer aus 20 Metern nur die Latte, ehe Nicolas Bruchmann nach einem Eckball nur Zentimeter vorbeiköpfte. In der 66. Minute bekam er allerdings nach Eckball von O’neal David eine zweite Chance und machte es besser. Mit dem nötigen Quäntchen Glück konnte der Torhüter Nicolas‘ Kopfball nicht entscheidend ablenken, sodass er hinter ihm in die Maschen fiel.

Weitere Chancen, um gar den Siegtreffer zu erzielen, konnten wir uns nicht herausspielen, dafür hatten die Gastgeber noch den Matchpoint auf dem Fuß. Zwei Minuten vor Abpfiff vertändelten wir den Ball in unserem Drittel, sodass Koblenz sich in einer 3 gg 1 – Situation wiederfand. Da der Stürmer jedoch die schlechteste aller möglichen Entscheidungen traf, konnte Marius Bast seinen Abschluss entschärfen und gleichzeitig auch den ersten Auswärtspunkt festhalten.

 

Aufstellung: Marius Bast – Erik Milz, Paul-Jordan Michels, Christoph Gerhartz, Jan-Philipp Jakobs – O’neal David, Simon Peifer, Nicolas Bruchmann, Maurice Geisen, Jan-Luca Herrmann – Marian Mayer

Eingewechselt: Tim Weber, Leonard Hilgert, Marcel Held, Max Gass

Weiterhin im Kader: Jannick Zander

Es fehlten: Leandro Zimny, Philipp Müller, Julian Vogt, Jannik Schneider, Jan Paul Massmann, Aaron Windhäuser, Marcel Schultheis, Silas Bast

Tore: 1:0 Steffen Kessler (25. Minute), 1:1 Nicolas Bruchmann (65. Minute)

 

 

Nur vier Tage später traten wir gegen den zweiten Koblenzer Verein der Liga an, der Regionalliganachwuchs der TuS Koblenz.

Diesmal gebeutelt durch Krankheitsfälle und Verletzungen und ohne U17-Spieler angereist stand das ordentliche Verkaufen des eigenen Kollektivs im Vordergrund. In einer defensiven 5 – 4 – 1 – Ausrichtung, in der sich einige Spieler auf für sie unorthodoxen Positionen wiederfanden, waren wir auf das geordnete Verteidigen bedachten.

Diese Marschroute stellte sich schnell als die richtige heraus, denn nach zuletzt enttäuschenden Vorstellungen gegen Mülheim-Kärlich und Andernach zeigte die Mannschaft gegen die derzeit beste Truppe der Liga eine Einstellung, auf die man stolz sein kann. Schon nach wenigen Minuten fiel den Gastgebern nur noch wenig gegen unser kompakt agierendes Kollektiv ein und schob den Ball von Position zu Position, bis sie einen langen Ball auf unsere Außenverteidiger schlugen. Trotzdem erhielt Koblenz früh einen fragwürdigen Elfmeter, den Marius Bast aber hervorragend parieren konnte.

Wir dagegen hatten sogar die Chance, selbst in Führung zu gehen. Für einen tief gespielten Ball kam Jan-Luca Herrmann nur minimal zu spät, sodass der Torwart ihn aufnehmen konnte. Hätte er den Ball nur etwas wegspitzeln können, hätte es vielleicht sogar 1:0 für den Außenseiter stehen können. Fairerweise muss man dazu sagen, dass dies neben einem Freistoß von Jan-Philipp Jakobs die einzige Chance für uns gewesen ist und die Gastgeber schätzungsweise 80% Ballbesitz hatten, was aber bei dieser taktischen Ausrichtung nicht schlimm ist.

Wie es gegen den Tabellenführer aber dann so ist, wurde der erste kleine Fehler bestraft. Nach einem Eckstoß war der Ball eigentlich schon zur Aufnahme bereit, durch einen Abstimmungsfehler landete er allerdings auf dem Rücken unseres Spielers und rollte über die Linie (21. Minute). Ein sehr ärgerlicher Gegentreffer, die unsere gute Leistung nicht verdient hatte. Für eine kurze Dauer verloren wir dann etwas die Ordnung und mussten neun Minuten später das zweite Gegentor durch Linus Schulte-Wissermann hinnehmen, weil wir den Flügelspieler der TuS nicht konsequent anliefen und flanken ließen.

Trotzdem war die Stimmung in und nach der Pause berechtigterweise gut, da die Spieler erkannt haben, dass doch einiges in ihnen drin steckt und mit der richtigen Einstellung ein vermeintlich übermächtiger Gegner schier in den Wahnsinn getrieben werden kann. Die Lautstärke des Gegners untereinander erhöhte sich mit zunehmender Dauer, da er sich nun noch weniger Chancen herausspielen konnte. Einzig hoch in den Strafraum getretene Bälle bereiteten uns Probleme, woran wir weiterhin arbeiten müssen.

Von den guten defensiven Aktionen bestätigt hatten wir in der zweiten Halbzeit dann auch öfter den Mut, den Ball nach vorne zu treiben. Ein Schuss von Leonard Hilgert konnte gerade noch geblockt werden; Max Gass‘ Versuch aus der Distanz ging zwei Meter drüber. In der Schlussminute hätte Marian Mayer um ein Haar den Anschlusstreffer erzielt, was hinsichtlich des Spielverlaufs nicht ganz verdient, als Belohnung für diese tolle Einstellungssteigerung aber trotzdem schön gewesen wäre.

 

Aufstellung: Marius Bast – Paul-Jordan Michels, Aaron Windhäuser, Maurice Geisen, Marcel Schultheis, Jan-Philipp Jakobs – O’neal David, Max Gass, Leonard Hilgert, Jannick Zander – Jan-Luca Herrmann

Eingewechselt: Marcel Held, Philipp Müller, Marian Mayer, Silas Bast

Weiterhin im Kader: Jan Paul Massmann

Es fehlten: Leandro Zimny, Julian Vogt, Jannik Schneider, Tim Weber

Tore: 1:0 Eigentor (21. Minute), 2:0 Linus Schulte-Wissermann (30. Minute)

Nächstes Spiel: 10.11.2015 um 19:00 im Rheinlandpokal gegen die JSG Rhens in Spay

 

 

Fazit: Beim Spiel gegen Rot-Weiß Koblenz können wir am Ende gut mit dem Punkt leben. Hier haben wir sicherlich unter unseren Möglichkeiten gespielt und wegen technischen Unkonzentriertheiten Chancen ein ums andere Mal nicht kreieren können.

Trotz der Niederlage gegen die TuS können wir allerdings sehr zufrieden mit uns sein. Bedenkt man, dass es vor wenigen Monaten im Pokal gegen die gleiche Mannschaft noch ein deutliches 1:6 setzte, ist das 0:2 vom Samstag ein Achtungserfolg einer Truppe, die nun erkannt haben wird, dass mit der richtigen Einstellung einiges zu holen ist.

Die Stimmung vor, während und nach dem Spiel war genau so, wie man sich das wünscht und mit solchen Leistungen gewinnen wir andere Spiele wie gegen Wirges, Metternich und wie sie dann alle heißen. Bestätigen wir die Leistung gegen Koblenz in jedem Spiel und in jedem Training, sehe ich für uns keine Probleme in der Zukunft. Aber auch nur genau dann! Und dann mal schauen, ob in 13 Spieltagen sogar mehr geht.

 

 

                                                                                                                                                             Von Sven Stoffel

 

4 Antworten auf U16: Doppeltes Gastspiel in Koblenz bringt einen Punkt

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