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SV Eintracht Trier U16 – JFV Rhein-Hunsrück U16 3:0 (1:0)

 

U16 kann 71-minütige Unterzahl nicht kompensieren

 

Es hätte nicht schlimmer beginnen können an diesem Tag für uns. Bereits nach zwei Minuten bekamen die Gastgeber einen Handelfmeter zugesprochen, als einer unserer Verteidiger nach einem Tackling während er nach dem Gleichgewicht suchte den Ball mit der Hand berührte. Eine unglückliche Entscheidung, die aber keine direkten Folgen haben sollte, da die Trierer den Ball links über das Tor schossen.

Doch schon beim folgenden Abstoß wurden wir für weitere Nachlässigkeiten bestraft und kassierten nach Ballverlust im Spielaufbau das 0:1. Kurze Zeit später der nächste Schock, als wir nach vorausgegangenem Foulspiel an uns wegen Unsportlichkeit die rote Karte zu sehen bekamen und fortan für 71 Minuten in Unterzahl spielen mussten.

Nach diesen verkorksten ersten drei Minuten fing die Mannschaft aber an, sich tapfer gegen die Angriffe der Gastgeber zu wehren. Trier schaffte es in der gesamten ersten Halbzeit nicht, den Ball schnell genug zirkulieren zu lassen, um die sich nun theoretisch bietenden Räume zu nutzen.

Lediglich drei Chancen in der 23., der 30. Und der 32. Minute konnte der Gegner verbuchen, von denen Marius Bast einen Distanzschuss gerade so noch über die Querlatte lenkte. Ansonsten schafften wir es immer wieder, schnell genug zu verschieben und Abschlüsse abzublocken.

Auf der anderen Seite hatten wir zwei großartige Gelegenheiten, uns für den großen Kampf zu belohnen und auszugleichen, doch Jannik Schneiders Schuss in der 20. Minute aus elf Metern fand den Weg ins Tor nicht, ebenso wenig Marian Mayers Abschluss, der nach glänzender Vorlage von Erik Milz den Torhüter nicht überwinden konnte (31.).

So gingen wir nach hohem Aufwand in der ersten Halbzeit mit nur einem knappen Rückstand in die Pause.

Nach dem Pausentee verschliefen wir wie schon des Öfteren die ersten Minuten einer Halbzeit, ließen den gegnerischen Flügelstürmer auf Außen passieren, der gekonnt in den Rückraum ablegte wo einer seine Mitspiele Pascal Güth mühelos aus wenigen Metern einschob (42.).

Von dem frühen doppelten Rückstand enttäuscht lief jetzt nicht mehr allzu viel nach vorne zusammen. Pässe in die Schnittstelle wurden zwar noch phasenweise versucht, kamen aber jetzt nicht mehr an gegen eine Trierer Mannschaft, die im zweiten Abschnitt nach Ballverlust eine bessere Absicherung hatte.

Offensiv fanden die Moselaner aber weiter keine wirklichen Lösungen gegen unsere zwei Viererketten, sodass viele Angriffe zwar in Strafraumnähe kamen, aber nicht wirklich ihren Abschluss fanden. In der 55. Minute musste Marius Bast mit einer guten Parade eingreifen, in der 60. Minute ging der Ball nur knapp am Tor vorbei.

 

Kurz vor dem Schlusspfiff konnte die Eintracht noch auf 3:0 erhöhen.

 

Fazit: Die verschlafenen drei Minuten jeweils zu Beginn der Halbzeiten sind extrem ärgerlich, ebenso die 71-minütige Unterzahl. Positiv zu vermerken ist der Ruck, der nach der roten Karte durch die Mannschaft ging und dass bis zuletzt ordentlich verteidigt wurde, nicht wie noch vor wenigen Wochen in Andernach, wo alles auseinanderbrach.

Nichtsdestotrotz müssten wir aus den Chancen, die wir uns erspielen, Tore machen. Zweimal können wir aus besten Gelegenheiten kein Kapital schlagen. Das müssen wir auch in Zukunft verbessern, denn wir können nicht erwarten, uns pro Spiel zehn hundertprozentige Gelegenheiten zu erspielen.

In Anbetracht der Tatsache, dass wir sogar mit zehn Spielern dem Ausgleich gefährlich nahe waren, denke ich, dass in Gleichzahl ein Punkt, wenn nicht sogar ein Sieg drin gewesen wäre.

Doch auch nach diesem suboptimalen Start ist noch nichts verloren. Mit einem Sieg in dem 6-Punkte-Spiel gegen Oberbieber können wir wieder einiges gutmachen.

Aufstellung: Marius Bast – Jan-Philipp Jakobs, Erik Milz, Max Gass, Silas Bast – O’Neal David, Jannik Schneider, Marcel Held, Jan-Luca Herrmann, Maurice Geisen – Marian Mayer

Eingewechselt: Marcel Schultheis, Philipp Müller, Leonard Hilgert, Tim Weber, Paul-Jordan Michels

Des Weiteren im Kader: Jan Paul Massmann

Es fehlten: Julian Vogt, Aaron Windhäuser, Leandro Zimny (alle verletzt), Jannick Zander (krank)

Tore: 1:0 Güth(3., 2:0 Güth(42.), 3:0 Pandozzi (80.)

von Sven Stoffel

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