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2. Spieltag B-Junioren U16 Rheinlandliga am 13.09.2015 in Simmern

 

U16 JFV Rhein-Hunsrück  –  Spfr. Eisbachtal II   2:1  (2:0)

 

IMG_3954 (Mittel)Nach einem verkorksten Saisonauftakt in Trier wollten wir gegen die Sportfreunde aus Eisbachtal, die ebenso überwiegend mit dem jüngeren B-Jugendjahrgang antraten, die ersten Punkte einfahren.

Die Gäste verloren wie wir ihr erstes Spiel und so waren die ersten Minuten eher von Nervosität als von einem geregelten Spielaufbau geprägt. Das kurze Abtasten schien uns besser in die Karten zu spielen, denn die erste große Gelegenheit hatte Marian Mayer, der den Ball aber nicht im Gästetor unterbringen konnte.

Danach kamen auch die Gäste etwas besser ins Spiel und hatten vielleicht sogar etwas mehr Ballbesitz. Für sie sprangen in der ersten Halbzeit einige kleinere Gelegenheiten heraus, ein wirklich gefährlicher Abschluss auf das Tor von Marius Bast war aber noch nicht dabei.

Wir hingegen spielten vor allem von Minute 20 bis 40 einen guten Fußball, nutzten diesmal besser die sich bietenden Räume in der Zentrale und konnten nach Ballverlust mit schnellem Umschalten entweder hektische Abspiele der Gäste oder sofortige Ballrückeroberungen verzeichnen.

In der 29. Minute wurde dann einer unserer guten Ansätzen belohnt, als sich Tim Weber auf Linksaußen gut gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen konnte und von der Grundlinie den aus dem Rückraum gestarteten Jan-Luca Herrmann bediente. Dieser blieb cool und versenkte den Ball zu unserem ersten Saisontor.

Sichtlich überrascht von diesem Gegentor kamen die Eisbachtaler nun nicht mehr richtig ins Spiel und wir konnten unsere Angriffe behutsam aufbauen. Kurz vor der Pause stand wieder der agile Tim Weber im Fokus, der einen vom Torwart nach vorne abgeprallten Schuss von Maurice Geisen zur zu diesem Zeitpunkt verdienten 2:0-Pausenführung einschob (38. Min.).

Bei einem solchen Vorsprung kann man eigentlich beruhigt aus der Kabine gehen und das Spiel kontrolliert in die Länge ziehen; nicht allerdings, wenn der Gegner furios zurückkommt.

Es war nicht einmal eine Minute gespielt, als 30 Meter zentral vor unserem Tor Benjamin Weber nicht richtig gestellt wurde und das Leder mit einem Distanzschuss in „Dietmar Hamann-Manier“ in linken Torwinkel jagte.

Schon jetzt war die Ruhe und das Selbstbewusstsein nach der ersten Halbzeit dahin und wir bekamen Probleme, unser Spiel vernünftig aufzuziehen. Die Ansätze waren zwar noch immer erkennbar, verpufften allerdings deutlich früher, als noch im ersten Abschnitt. Beflügelt von einem solchen Traumtor kamen jetzt auch die Gäste wieder besser auf und drängten auf den Ausgleich. Bei einer Flanke von rechts hatten wir Glück, dass der gegnerische Linksaußen nicht so zielsicher war und den Ball rechts am Tor vorbeilegte. Kurz darauf trafen die Gäste wieder per fulminantem Weitschuss nur die Latte.

Gegen Ende des Spiels konnte Marius Bast stark im 1 gg. 1 parieren und auch der Nachschuss wurde mit vereinten Kräften abgewehrt. Währenddessen hatten Tim Weber und O’Neal David auf der anderen Seite noch die Möglichkeit, aus jeweils 20 Metern den alten Abstand wieder herzustellen, konnten den Gästekeeper aber beide nicht überwinden.

So blieb es nach einer von Kampf geprägten zweiten Halbzeit bei einem für uns eminent wichtigen 2:1-Sieg über die Gäste.

 

 

Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit und der drei sehr guten Gelegenheiten für Eisbachtal hätten wir uns nicht beschweren können, wenn wir noch ein zweites Tor kassiert hätten. Allerdings zeugt es auch von Charakter und kämpferischem Willen, nach einem solchen Anschlusstor einen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Vor allem zwischen der 20. und 40. Minute haben wir schon recht guten Fußball gezeigt und bewiesen, dass akribische Arbeit sich früher oder später bezahlt machen wird. Das Umschaltspiel nach Ballverlust hat in dieser Zeit schon sehr gut funktioniert und die Stafetten in der Zentrale waren deutlich ansehnlicher als noch vor 8 Tagen.

Zwar hatten wir jetzt keine zehn erstklassigen Gelegenheit, doch waren die, die wir hatten, vorbildlich und überlegt herausgespielt und zweimal eiskalt verwertet. Diese Effektivität müssen wir beibehalten, denn wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir in jedem Spiel etliche Versuche erhalten werden.

Defensiv müssen wir weiter darauf achten, ein gesundes Verhältnis zwischen Balleroberung und Spielverzögerung herzustellen, um nicht vor allem auf Außen in gefährliche Konter zu laufen.

Grundsätzlich war das aber ein Auftritt, mit dem man zufrieden sein kann. Ein gutes Polster, um nun ohne Druck nach Andernach zu fahren, einer der Topmannschaften der Liga, um diese zu ärgern.

 

Aufstellung: Marius Bast – Silas Bast, Aaron Windhäuser, Max Gass, Julian Vogt – O’Neal David, Maurice Geisen, Paul-Jordan Michels, Marian Mayer, Jan-Luca Herrmann – Tim Weber

 

Eingewechselt: Leonard Hilgert, Marcel Schultheis, Marcel Held, Philipp Müller

 

Es fehlten: Jannick Zander (Klassenfahrt), Jan-Philipp Jakobs (verletzt)

 

Tore: 1:0 Jan-Luca Herrmann (29. Min.), 2:0 Tim Weber (38. Min.), 2:1 Benjamin Weber (41. Min.)

 

Nächstes Spiel: Sonntag, 20.09.2015 um 17:30 Uhr gegen die SG 99 Andernach in Andernach

 

                                                                                                                                                             von Sven Stoffel

 

 

 

 

 

 

 

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