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22. Spieltag C-Junioren U14 Bezirksliga-Mitte am 30.05.2015 in Immendorf

 

JSG Immendorf – JFV Rhein-Hunsrück U14   0:1   (0:0)

 

Trainerschleudersitz kommt zum Einsatz: Feldheiser und Stoffel müssen gehen!

 

    Die Coachs der U14 - Sven Stoffel und Uli Feldheiser.

Letzter Arbeitstag der Coachs bei der U14 – Sven Stoffel und Uli Feldheiser. Danke Euch beiden!

 

Am heutigen Tage wurde der nächste Paukenschlag im deutschen Profifußball bekannt gegeben. Nach Thomas Schaaf und Roberto di Matteo muss nun auch das Trainerduo Feldheiser-Stoffel das Feld räumen.

 

Das wurde heute nach dem Spiel der U14 des JFV in Immendorf mitgeteilt. Das ausgegebene Ziel, zumindest einen Qualifikationsplatz für die Champions League zu erreichen, wurde mit dem fünften Platz knapp verfehlt und so sah sich die sportliche Leitung gezwungen, die Reißleine zu ziehen. Ein Interview konnte die Redaktion nicht führen, es ist für die kommende Woche aber eine Pressekonferenz terminiert, auf der auch der neue Trainer bekannt gegeben werden soll. Heiß gehandelt werden derzeit Jürgen Klopp, der seinen Vertrag beim BVB auflöste, aber auch Felix „Quälix“ Magath, der seit einiger Zeit wieder auf ein Engagement wartet und der Mannschaft die vom aktuellen Trainerteam vernachlässigte Disziplin wieder einimpfen soll.

 

Experten glauben aber auch, es könne ein Jungtrainer aus den eigenen Reihen in Zukunft auf der Trainerbank Platz nehmen.

 

Schon nach dem Abpfiff war ein Wind der Veränderung zu spüren, als sich die Mannschaft und das Trainerteam nach einer eher mäßigen Leistung gegen einen Abstiegskandidaten in einem Kreis versammelten. Man kann nur mutmaßen, was in dieser Runde besprochen wurde, ein professioneller Lippenleser aus Peru will aber aus den Fernsehbildern einige wenige Fetzen identifiziert haben. So hat der Mannschaftskapitän angeblich von fehlendem Vertrauen gesprochen und erklärt, dass „die Mannschaft keinen Bock mehr hat“.

 

Nur das Trainerteam selbst wollte kurz mit unseren Reportern sprechen: „Wir sind natürlich enttäuscht, dass es nicht mehr weitergeht, haben diese Entscheidung aber im Einvernehmen mit dem Vorstand getroffen und gehen im Guten auseinander.“ Auch da will Lippenleser Pablo Alvaro David Iker Manuel Miguel Raul Jose Rodrigo Eric Marti Sanchez jr. etwas ganz anderes gehört haben.

 

 

Nun aber zum Sportlichen. Gleich zu Beginn war der Gästemannschaft die Nervosität anzumerken, denn es bedurfte quasi einem Wunder, noch das Saisonziel, den vierten Platz, zu erreichen. Demnach gehörte die erste Chance auch den Gastgebern, die nach einer Flanke völlig freistehend vergaben.

 

Im Folgenden waren die Gäste darum bemüht, das Spiel an sich zu reißen, hatten dabei aber nur wenig Erfolg. Chancen ergaben sich jedoch trotzdem. Nach fünf Minuten wurde Rechtsverteidiger Nils Gödert gut freigespielt, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Kurz darauf startete Marten Christ gut in die Lücke und bediente Michael Schlicht, dessen Schuss vom heimischen Torwart glänzend pariert wurde.

 

Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. Auch hier war zu erkennen, dass die Unruhe um die Trainer nicht spurlos am Team vorbeigegangen war und diese auch nicht gewillt waren, für ihre Trainer das Ruder noch einmal herumzureißen. Vielmehr ergaben sich einige gute Gelegenheiten für Immendorf. Tizian Christ wurde in der 22. Minute von halblinks geprüft und hatte sechs Minuten später Glück, als die Gastgeber nach unserem Freistoß zum Konter eingeladen wurden und dabei nur den Pfosten trafen.

 

Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann nochmal eine Chance für den JFV, als nach Jordan Castor und Moritz Haubrich, Michael Schlicht an den Ball kam und aus elf Metern am starken Immendorfer Torwart scheiterte. Im zweiten Anlauf konnte auch Silas Pauli diesen mit einem Schuss von halblinks nicht überwinden.

 

So blieb es zur Pause beim 0:0.

 

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, was maßgeblich daran lag, dass die Defensive sich nun stabilisiert hatte. In der 37. Minute konnte Florian Jannke erneut Michael Schlicht freispielen, dem aber zwei Schuhgrößen fehlten, um den Ball richtig aufs Tor zu bringen. Kurz darauf die einzige Chance Immendorfs im zweiten Durchgang, die das Spiel aber in eine komplett andere Richtung hätte lenken können. Die Gastgeber drangen mit einem ihrer vielen schnell vorgetragenen Vorstöße von rechts in den Strafraum ein und hätten die Kugel eigentlich ins Tor schießen können, doch ihr Stürmer hörte einfach nicht auf zu dribbeln und konnte dann von zurückeilenden Verteidigern der U14 wieder gestellt und vom Ball getrennt werden.

 

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Danach hatte Florian Jannke zwei gute Aktionen. Zuerst landete sein scharf getretener Freistoß auf dem Tornetz, dann wurde er von Leo Wilhelm auf die Reise geschickt, doch auch er fand im gegnerischen Keeper seinen Meister.

 

Mitte der zweiten Hälfte gab es sogar ein Powerplay für die Gäste, als ein bereits verwarnter Verteidiger Michael Schlicht unsanft von den Beinen holte und vom Schiedsrichter für fünf Minuten des Feldes verwiesen wurde.

 

Tim Leidig

Tim Leidig enteilt mit Ball seinem Gegenspieler.

 

Diese Überzahlsituation brachte aber nichts Zählbares ein, wie alle weiteren Aktionen bis zur letzten Minute der regulären Spielzeit. In dieser fasste sich die gesamte Mannschaft ein Herz und spielte ihren besten Spielzug der gesamten Saison. Wie eintrainiert wurde der Ball von links auf rechts über den Torwart gewechselt, vom Innenverteidiger auf den einrückenden rechten Mittelfeldspieler gespielt, der den Ball auf den 10er klatschen ließ und den hinterlaufenden Außenverteidiger steil schickte. Dieser flankte auf den gestarteten Stürmer, der den Spielzug mit dem Torerfolg beendete. Torschütze war in diesem Fall Tim Leidig, der in der dritten Minute der Nachspielzeit sogar noch Torwart Tizian Christ zu seinem ersten Scorerpunkt der Saison hätte verhelfen können, wenn er nach seinem Abschlag im 1 gg. 1 die Nerven gegen den wieder stark reagierenden gegnerischen Torhüter behalten hätte.

 

 

Fazit: Ein bisschen Spaß muss sein. Auch in der Spielberichtserstattung.

 

Trotz allem war das heute natürlich nicht das Beste unserer Spiele, aber wir haben gewonnen. Immendorf hat uns anfangs sehr früh und gut unter Druck gesetzt und da bedarf es auch einer gewissen spielerischen Leichtigkeit, um sich aus diesen schwierigen Situationen noch ohne lange Bälle zu befreien und das haben wir geschafft.

 

In der zweiten Hälfte waren wir dann soweit, die Kontrolle zu übernehmen und haben im eigenen Strafraum bis auf eine gefährliche Situation nichts mehr anbrennen lassen. Schade, dass wir aus unserer Überlegenheit keine allzu große Fülle an Torchancen herausspielen. Das liegt vor allem an der oftmals noch fehlenden Kombinationsfähigkeit von verschiedenen Lerninhalten. Wir müssen immer möglichst alle trainierten Varianten gleichzeitig im Kopf haben und bereit für diese sein, damit nicht der eine Freilaufbewegungen für einen Spielzug über außen ausführt, der andere aber das gleiche für einen durch die Zentrale macht.

 

Nichts desto trotz sind das Dinge, die normal und auch abstellbar sind, wenn man fleißig daran arbeitet. Dass wir große Fortschritte gemacht haben, kann man vor allem an der letzten regulären Spielminute der Saison sehen, als wir den wirklich besten Spielzug der gesamten Saison gespielt haben. Da waren Dynamik, Präzision, Handlungsschnelligkeit und alles, was sonst noch dazu gehört, schon auf einem hohen Niveau vorhanden. Gelungener hätte der Abschluss unserer gemeinsamen Arbeit nicht sein können.

 

Ein Saisonende fällt in der Regel auch mit Abschieden zusammen. So auch hier und daher bedanke ich mich auch im Namen von Uli für eine lehrreiche und spaßige Saison für uns alle und hoffe für alle Beteiligten in Zukunft nur das Beste!

 

Aufstellung: Tizian Christ – Nils Gödert, Jannick Rode, Lukas Risswig, Jordan Castor – Marten Christ, Moritz Haubrich, Leo Wilhelm, Calvin Müller, Silas Pauli – Michael Schlicht

 

Eingewechselt: Julian Kub, Florian Jannke, Pascal Schomburg, Tim Leidig

 

Es fehlte: niemand

 

Tore: 0:1 Tim Leidig (70. Spielminute)

 

                                                                                                                                                             von Sven Stoffel

 

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