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FC Metternich – JFV Rhein-Hunsrück U14    3:2 (1:1)

Fotos Familie Christ: www.dropbox.com/sh/r0r9tiw9fjtzjz4/AACUdPdW6qJ94-yxzp-1LS5fa#/

U14 kann die steigende Formkurve nicht bestätigen

U-14 Metternich

Ja wo ist denn der Ball? Auf das Spielgerät warten auf JFV Seite Pascal Schomburg, Nils Gödert, Lukas Risswig und Florian Jannke.

Auf dem Hartplatz in Metternich ging es erneut gegen eine Mannschaft aus dem gesicherten Mittelfeld. Was gegen Koblenz nicht ganz geklappt hatte, wollten wir heute besser machen, um im dritten Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben.

Doch in der ersten Halbzeit war Metternich die bessere Mannschaft. Ein wirklicher Spielfluss kam auf dem gewohnt schwer zu bespielenden Platz zwar nicht zustande, doch wirkten die Vorstöße der Heimmannschaft zielstrebiger. Zum ersten Mal wurden sie nach zehn Minuten gefährlich, als ein Metternicher nach einem Freistoß völlig blank vor Tizian Christ auftauchte, den Ball aber nicht im Tor unterbrachte. Drei Minuten später machten sie es besser. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke und zu zögerlichem Herausrücken wurde der Ball noch einmal abgelegt und dann aus 25 Metern ins rechte Eck gejagt.

Auch in der Folge waren wir nicht wirklich im Spiel drin. Aber auch den Gastgebern gelangen keinerlei gute Angriffe mehr. Jegliche Gefahr ging mehr aus individuellen Fehlern oder Stärken hervor. So auch in der 22. Minute, als Tim Leidig nach einem Dribbling im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und gab einen Elfmeter, den man vielleicht geben kann, aber definitiv nicht geben muss. Calvin Müller nutzte die Gelegenheit, um seinen nun schon sechsten Saisontreffer als Innenverteidiger zu erzielen. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr.

Erst nach dem Pausentee drehten wir kurzzeitig auf. Florian Jannke hatte hier die größte Möglichkeit, als er nach Pass von Moritz Haubrich auf halblinker Seite völlig freistehend zu überhastet abschloss und den gegnerischen Torhüter traf, der zur Ecke klärte. Unsere wenigen herausgespielten Torchancen nutzten wird nicht, dafür aber das zweite Geschenk des Spiels. Diesmal hatte der Schlussmann der Gastgeber einen Blackout. Bei einem Hochball im eigenen Strafraum nahm er diesen nicht in die Hand, um einen neuen Angriff aufzubauen, sondern schlug ihn einfach zentral vor das eigene Tor. Dort war Michael Schlicht im Gegensatz zu allen anderen Gegenspielern geistesgegenwärtig, nahm den Ball kurz mit und versenkte ihn dann gegen die Laufrichtung des Unglücksraben im Netz, der zu seinem Übel auch noch ausrutschte (41.).

Direkt nach dem folgenden Anstoß war es wieder Michael Schlicht, der das Spielgerät eroberte und kurz vor dem Sechzehner unsanft zu Fall gebracht wurde. Auch für den Freistoß übernahm er die Verantwortung. Seinen Schuss konnte der Keeper nur abklatschen, doch  Calvin Müller scheiterte im zweiten Versuch.

In unserer Drangphase brachte Metternich bis auf einen direkt getretenen Freistoß, der knapp rechts vorbei ging, nichts zustande. Stattdessen machte ihr Torhüter seinen Fehler wieder gut, als er den von Michael Schlicht freigespielten Moritz Haubrich an der Vorentscheidung hinderte.

Nach unseren drei guten Möglichkeiten, auf 3:1 zu erhöhen, zeigten uns die Gastgeber, wie man es richtig macht. Wieder einmal begingen wir in Tornähe ein unnötiges Foulspiel. Während wir noch mit uns selbst und dem Positionieren der Mauer beschäftigt waren, lief der Freistoßschütze schon an und bugsierte die Kugel ins lange Eck (52.).

Plötzlich war es auch schon wieder vorbei mit unserem Selbstvertrauen. Fortan lief bei uns gar nichts mehr zusammen und wir erspielten uns keine nennenswerte Gelegenheit. Im Gegenteil: Metternich konnte in der 63. Minute, abermals durch eine Standardsituation, ein gutes Ende für sich herstellen.

Bei einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam ein gegnerischer Spieler auf Brusthöhe mit dem Kopf an den Ball, verlängert ihn quer durch unseren Strafraum zu einem gestarteten Mitspieler, der aus wenigen Metern nur noch zum 3:2 Endstand einschieben musste. Ein besonders ärgerliches Gegentor, zumal wir in dieser Phase des Spiels wegen einer Zeitstrafe sogar in Überzahl waren!

Fazit: Alle drei Gegentore waren in ihrer Entstehung einfach zu vermeiden, vor allem, weil es sich  jeweils um lang geschlagene Standardsituationen handelte. Der Ehrgeiz nach dem Spiel gegen Emmelshausen schien heute schon wieder verflogen zu sein, konnte man doch nahezu jedem Spieler anmerken, dass zumindest die letzten 10% noch fehlten.

Insgesamt war es ein unzureichendes Abwehrverhalten bei Standards in der Defensive und wenig Bewegung ohne Ball in der Offensive, die uns heute den Dreier verwehrt haben. Metternich war in den entscheidenden Aktionen deutlich entschlossener als wir. Vor allem die Bewegung gegen den Ball und ohne Ball im Aufbauspiel müssen wir deutlich verbessern. Das bedeutet zwar Extrawege für jeden Einzelnen, ist aber zwingend notwendig, damit wir uns wieder mehr Torchancen erspielen, denn unsere Tore fielen heute nach Geschenken durch den Schiedsrichter oder den Torwart. Von diesen Aktionen abgesehen bleiben nur noch zwei weitere übrig, die wir aus dem Spiel heraus kreieren konnten.

Nach den Spielen gegen die Meisterschaftsanwärter aus Bachem und Löf kommen unsere Endspiele gegen die Mannschaften aus der Abstiegszone, die wir allesamt nicht verlieren dürfen!

Aufstellung: Tizian Christ – Julian Vogt, Calvin Müller, Lukas Risswig, Jordan Castor – Tim Leidig, Moritz Haubrich, Silas Pauli, Leo Wilhelm, Jannick Rode – Michael Schlicht

Eingewechselt: Marten Christ, Pascal Schomburg, Florian Jannke, Nils Gödert

Tore: 1:0 (13. Min.); 1:1 Calvin Müller (22. Min.); 1:2 Michael Schlicht (41. Min.); 2:2 (52. Min.); 3:2 (63. Min.)

Es fehlte: Julian Kub

Nächstes Spiel: Sonntag, 12.04.2015, 11:00 Uhr gegen die JSG Löf in Simmern

von Sven Stoffel

 

 

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