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JFV Rhein-Hunsrück U14 – JSG Immendorf 2:1 (1:0)

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U14 kämpft sich zurück in die Erfolgsspur

Nach zuletzt mehreren Niederlagen in Folge, auch gegen Mannschaften, die in der Tabelle unter uns rangierten, galt es gegen die Gäste aus Immendorf wieder zu punkten, um nicht in der Abstiegszone hängen zu bleiben. Die JSG belegte vor dem Spiel mit drei Punkten Vorsprung Platz 7 und konnte aufgrund des besseren Torverhältnisses bei einem Dreier hinter sich gelassen werden.

Schon beim Anpfiff war die Wichtigkeit dieser Partie zu spüren. Zunächst begannen wir etwas unsicher und ließen einige Halbchancen zu, fanden aber nach den ersten fünf Minuten zunehmend besser ins Spiel. So konnte sich Florian Jannke nach Balleroberung und Pass von Kilian Kötz auf der linken Seite durchsetzen; sein Pass auf den einschussbereiten Maximilian Michel geriet allerdings zu kurz und wurde abgewehrt. Wenige Minuten später versuchte sich Michael Schlicht aus der Distanz, zielte dabei aber zu weit links.

Michael Schlicht (in gelb) machte auf der Spielmacherposition ein starkes Spiel und bereitete die Führung indirekt vor

Michael Schlicht (in gelb) machte auf der Spielmacherposition ein starkes Spiel und bereitete die 1:0-Führung indirekt vor

In der 12. Minute hatten wir dann das, was man wohl das Glück des Tüchtigen nennt. Einen langen Ball von Florian Jannke erlief Michael Schlicht, der heute auf der 10 auflief und einige positive Impulse im Offensivspiel setzte, zog in den Strafraum und wurde mit einem fairen Tackling vom Ball getrennt. Der Schiedsrichter sah das anders und zeigte auf den Punkt. Uns war’s Recht und Calvin Müller sowieso, der mit einem platzierten Schuss in die linke Ecke seinen zweiten Saisontreffer markierte.

Seit langem nochmal eine Führung, die uns Sicherheit und Selbstvertrauen verlieh. Die Kombinationen wurden fortan besser und vor allem mutiger. Endlich wurde der Ball wieder schneller laufen gelassen, phasenweise sogar mit nur einem Kontakt. Mitte der zweiten Halbzeit ergaben sich hierdurch auch einige Gelegenheiten. So konnte sich Leo Wilhelm im gegnerischen Strafraum einen Ball zurückerkämpfen und Maximilian Michel bedienen. Seine Ablage auf Jannick Rode führte aus aussichtsreicher Position allerdings nicht zu einem Torabschluss.

Die größte Gelegenheit ergab sich in der 30. Minute, als Jannick Rode nach einem beherzten Tempodribbling abermals Leo Wilhelm in Szene setzte, der mustergültig auf den mitgelaufenen Maximilian Michel querlegte. Hier hatte der Torschrei quasi schon die Lippen verlassen, doch sein Schuss landete am Gebälk.

In dieser Phase des Spiels mehrten sich die Foulspiele der Gäste, allerdings kann man ihnen hier keineswegs Böswilligkeit unterstellen. Wir waren zu dieser Zeit einfach in jeder Situation einen Gedankengang schneller.

Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Jannick Rode wieder einen guten Pass ins Sturmzentrum spielen, wo Maximilian Michel überlegt auf Marten Christ spielte, der in hohem Tempo von den Beinen geholt wurde. Hier kassierte Immendorf die zweite Zeitstrafe, sodass wir einige Minuten in doppelter Überzahl agierten. Den fälligen Freistoß führten Michael Schlicht und Jannick Rode mit einer pfiffigen Idee kurz aus. Der Torabschluss konnte vom Gästekeeper gerade noch entschärft werden.

Nach dem Pausentee verloren wir etwas den Faden. An die gute Offensivleistung der ersten Halbzeit konnten wir nur noch selten anknüpfen, sodass Immendorf mit seiner zweiten Chance in Durchgang zwei nach einem Fehler im Spielaufbau durch Gerald Ameln zum Ausgleich kommen konnte.

Mitten in unserer Phase der Verunsicherung fiel das 2:1 für uns, was einige gar nicht mitbekamen. Nachdem wir einen Einwurf wegen einer Unterbrechung zu Immendorf zurück warfen, brauchte deren Verteidiger eine halbe Ewigkeit, um sich zu entscheiden, was er mit diesem Ball anfangen will. Wir erkämpften uns das Leder und Maximilian Michel schob eiskalt in Torjägermanier rechts unten ein. Hier sei zu erwähnen, dass, trotz dass die Szene etwas merkwürdig klingen mag, unserer Vordermannschaft kein unsportliches Verhalten unterstellt werden darf, da wir den Gästen den Ball sportlich zurück warfen und ihnen genug Zeit ließen, sich zu organisieren.

Spielerisch war die Partie ab dann kein Leckerbissen mehr, denn weder auf unser noch auf das Immendorfer Tor gab es sehenswerte Abschlüsse. Tim Leidig und Leo Wilhelm schlossen teilweise zu ungenau ab, oder spielten immer wieder sehr gute Bälle auf gut mitlaufende Mitspieler, die Ihrerseits noch nicht einnetzen konnten. Wir sind guter Dinge, dass das in der Rückrunde dann schon viel besser funktioniert. Dass die Gäste bis auf eine scharfe Flanke und einen Fernschuss auch zu keiner Gelegenheit mehr kamen, lag im Wesentlichen an unserer gut stehenden Defensive, die Calvin Müller das gesamte Spiel über umsichtig organisierte. Lobenswert war am heutigen Tage auch Kilian Kötz, der auf seiner noch eher ungeliebten Innenverteidigerposition engagiert und besonnen ein gutes Spiel ablieferte.

Fazit: Heute zahlte sich unsere Geduld in den letzten Wochen aus. Nach mehreren Misserfolgen und vielleicht auch etwas Pech bei Schiedsrichterentscheidungen in den vorigen Spielen hatten wir heute wieder das Glück auf unserer Seite. Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte heute zum Sieg. Über weite Strecken der Partie hatten wir das Geschehen spielerisch im Griff, müssen allerdings in doppelter Überzahl das 2:0 erzielen. Zudem hätten wir uns gegen Ende nicht so weit in die eigene Hälfte drängen lassen müssen, aber wir hatten gemerkt, dass die Jungs einfach nur den Sieg retten wollten, ohne große Risiken einzugehen, was bei einer solchen Durststrecke sicher verständlich ist.

Aufstellung: Tizian Christ – Silas Pauli, Calvin Müller, Jordan Castor, Nils Gödert, Michael Schlicht, Florian Jannke, Kilian Kötz, Jannick Rode, Tim Leidig, Maximilian Michel

Einwechslungen: Marten Christ, Julian Kub, Leo Wilhelm

Es fehlte: niemand

Tore: 1:0 Calvin Müller (13.). 1:1 Gerald Ameln (40.), 2:1 Maximilian Michel (48.)

Nächstes Spiel: Samstag 06.12.2014 um 14:30 Uhr in Mayen, Kunstrasenplatz – TuS Mayen U14 – JFV Rhein-Hunsrück U14

 

von Sven Stoffel

Bilder: Susanne Bongard-Christ

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