Das Konzept des JFV Rhein-Hunsrück

 

Konzeptansatz:

Wir beginnen ab der Altersstufe U8 mit einem speziellen Futsaltraining für junge Ballspieltalente und dem Konzept der Ballschule Heidelberg. Dieses Training läuft Vereinsübergreifend und findet ein- bis zweimal wöchentlich statt. Hier geht es ausschließlich um die Entwicklung von Technik & Spielfreude sowie Sportspielübergreifende Kompetenzen sowie um viele, viele Spielformen im 1:1, 2:2, 3:3 bis hin zum 4:4 und damit verbundenen koordinativen Herausforderungen. Bis zur U12 gibt es bei uns keine systembedingten Merkmale, welche den RAE-Effekt in der Nachwuchsförderung berücksichtigen. Im Futsaltraining haben es die Trainer primär noch mit “Individualisten” zu tun, um die sich intensiv gekümmert wird. Deshalb gibt es dort auch nicht den statischen Talentbegriff, in der lediglich danach geschaut wird, was ein Talent zum Zeitpunkt X an messbaren Fähigkeiten besitzt.

 

Maßstab ist ein dynamischer Talentbegriff. D.h. was und in welcher Geschwindigkeit kann das Talent im Zeitraum X an technischen, taktischen und ganz wichtig, an kommunikativen Fähigkeiten erlernen? Im Vergleich zur statischen Talentmethode werden Leistungsschwankungen bei der dynamischen Talentbeurteilungsmethode berücksichtigt. Faktoren wie Eigenmotivation, Wille, Kommunikationsfähigkeit und Empathie, die bei der Stichtagsmethode außen vor bleiben, werden ebenfalls im Selektionszeitraum bewertbar und kennzeichenbar. Wer mal mit Begeisterung und mal mit “Null-Bock-Stimmung” auf den Trainingsplatz kommt oder für den die Trainingsbeteiligung nicht so wichtig ist, darf nicht mit einer Aufnahme in unser Potenzialentwicklungsmodell rechnen. Denn Förderung kann immer nur partnerschaftlich und interaktiv stattfinden!

 

Allein bei den vorgenannten Bewertungskriterien kann das Geburtsdatum eines Talents schon keine Rolle spielen! Für uns liegt es deshalb nahe, das ein Großteil des RAE-Effekts in der Bequemlichkeit von Mannschaftstrainern zu suchen ist, für den Augenblick das Bestmögliche anzustreben, statt perspektivische (Hin zu …) Förder- und Ausbildungsmerkmale anzusetzen.

 

Wir versichern, das bei der dynamischen Talentselektionsmethode der RAE-Effekt zu vernächlässigen ist. Es können so eine größere Menge an Talenten ausgebildet werden. Auch ist die Wahrscheinlichkeit, das Spitzentalente in den Profibereich wechseln können, weil ausgewogenere Merkmalsabgleiche stattfinden! Fälle wie Robert Enke, Sebastian Deisler, etc. zeigen auf, das nicht nur nach dem Können, sondern auch das Wollen von Höchstleistung als auch das “Arbeiten in Grenzbereichen” gefragt werden muß. Wenn Fussball nicht mehr aus Spaß und Freude, sondern aus dem Zwang, die Erwartungen Dritter zu erfüllen, gespielt wird, dann entwickelt sich die “schönste Nebensache der Welt” zu einer Leidenstortur, für die auch die Eliteförderer verantwortlich sind!

 

Unsere Nachwuchsfussballpotenzialförderung dient nicht dem puren Selbstzweck und wird sich deshalb auch nicht nach kurzfristigen Erfolgsinteressen allein messen lassen. Wir streben eine systematische Ausbildung von Sportspieltalenten für den späteren Erwachsenen-Leistungssport in unserer Region, als auch die Entwicklung für den Spitzenleistungssport an! Hierzu streben wir für die Zukunft auch die Entwicklung eines eigenen Internats an, mit der Möglichkeit, Dinge in den Alltag von Sportspieltalenten zu integrieren die ihm auch schulischen Erfolg garantieren. Dazu planen wir, diverse Methoden aktueller Lernstrategien zu integrieren wie:

 

  • iERT / EMDR= Integratives EMDR/EMI (kindgerecht von uns weiterentwickelt)
  • Mentales Training = Unbewusste Abläufe kennen und nutzen
  • Submodalitätenarbeit = Innere Repräsentationen positiv nutzen
  • Timelinearbeit = Ressourcen aktivieren
  • Kinesiologische Tests / O-Ring-Fingertest = Klare Signale erkennen
  • EFT = Meridiane nutzen für mehr Energie (wie Akupunktur ohne Nadeln)
  • Doppelter Future Back Check = intrinsische Motivationsfaktoren aktivieren
  • Handflächen-Druckpunkte = Negative Emotionen einfach lösen
  • 5-Punkt-Methode = Ansatz zur effizienten Glaubenssatzarbeit
  • Alphalearning = Leichter, schneller mehr lernen und abrufen
  • Entspannungstechniken = Kombiniert Autogenes Training, QiGong, Thai Chi und weitere effiziente Entspannungsmethoden
  • Lerntypenspezifisches Lernen = Jeder lernt auf seine Weise
  • Speziell geloopte Fantasiereisen = Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und eff. Gehirntraining
  • Professionelle Metaphernarbeit und Integration = Lösungen aus der Metaebene

     

und wirkungsvollen Essenzen aus

 

  • NLP = Sprachmodelle und Veränderungsoptionen
  • Modelling of Excellence = Zustandsmanagement als Wettkampf- und Prüfungsvorbereitung
  • Systemische Aufstellung = Metamodelle als Lösungsmöglichkeit
  • Marte Meo = Ressourcenorientierung als Rapportunterstützung
  • Kommunikations- und Mediationsbausteine = Kommunikation als Schlüssel für Gelingen

     

mit einfließen zu lassen.

 

Entdeckung vonTalentpotenzial ist niemals von nur einem einzelnen Trainer einzuschätzen, weil er den gesamten Jugend- und Erwachsenenbereich nicht gleichermaßen kennt. Hier lassen wir ein Entscheiderteam, die auf unterschiedlichen Ebenen mit den Jungs zusammenarbeiten, diskutieren, beraten und entscheiden. Bieten auch Spielern Möglichkeiten, die noch nicht soweit sind, da wir eine Vielzahl von Mitgliedsvereinen haben, hat jeder die Möglichkeit im Rahmen seiner derzeitigen Fähigkeiten aktiv zu sein und sowohl Förderung als auch in seinem gewohnten sozialen Umfeld zu bleiben. Ferner nutzen wir Entscheidungszeiträume in dem die Fortschritte eines gesichteten Talents, was auf weitere Förderung geprüft wird, messen können! Da wir selbst keine eigene Seniorenabteilung haben, bilden wir nicht allein für den eigenen Verein aus, sondern auch für unsere Mitgliedsvereine und deren leistungsorientierte Teams. Auch diese Regelung ist eher ein Garant dafür, das man keine kurzfristigen Saisoninteressen hat, sondern einer bestmöglichen Talentförderung für das Ende des Jugendzeitraums folgt.

 

Es gehört also in erster Linie auch Mut dazu, etwas zu verändern in der Hoffnung, das Gute noch ein klein wenig besser machen zu können. Sich mit dem Guten zufrieden zu geben, hieße auch, Unzulänglichkeiten wie RAE-Effekt stillschweigend zu dulden, statt nach weiteren Optimierungsmöglichkeiten zu suchen.

 

    Frei nach dem Motto:

  • Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte
  • Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen
  • Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten
  • Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter
  • Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal

     

gilt es immer an der Ursache zu arbeiten und nicht mit dem Schicksal zu hadern!

 

 

– Unser Auftrag –

Ziele und Grundsätze unserer Kinder- und Jugendfußballausbildung.

Übergeordnetes Ziel der Ausbildung in und mit dem JFV Rhein-Hunsrück ist es, junge Talente, die bereit sind, ein MEHR an Trainingsaufwand und Lernbereitschaft zu erbringen, über ein spezielles Kinder-Futsaltraining und die Nachwuchsleistungsteams an die 1. Mannschaftskader der jeweiligen Stammvereine der Region Rhein-Hunsrück heranzuführen. So möchten wir regionalen Spitzenfussball und eine heimatnahe Ausbildung möglich machen. Der JFV Rhein-Hunsrück hat ein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Spielern. Außer der sportlichen Ausbildung wird auch die medizinische, pädagogische, psychologische und soziale Betreuung, sowie die Entwicklung einer hohen Eigensteuerung berücksichtigt. Die Entwicklung der Persönlichkeit ist uns sehr wichtig. Wir wollen hauptsächlich junge Fußballer aus der Region (max. 30 km Anfahrtsweg) fördern. Jedes leistungs- und lernwillige Kind soll bei uns eine Chance erhalten und muss damit auch nicht zwingend einem Stammverein angehören, wird aber einem solchen zugeordnet. Gleichzeitig verstehen wir uns als Ausbilder von Jugendspielern für andere, ganz unterschiedlich strukturierte Vereine. Die individuelle und altersspezifische Ausbildung unserer Potenzialspieler hat absolute Priorität. Die Entwicklung des Spielers steht im Vordergrund. Wir haben kein kurzfristiges Erfolgsdenken. Reines Punkte- und Tabellendenken gehört bei uns der Vergangenheit an. Wir schaffen beim JFV Rhein-Hunsrück eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich unsere jungen Spieler wohl fühlen und optimal entfalten können. Unsere Nachwuchsspieler, Trainer und Betreuer sollen durch sportliches und freundliches Auftreten zum guten Image des JFV Rhein-Hunsrück beitragen. Wir verstehen uns als Leistungsabteilung unserer Stammvereine und versuchen die besten Nachwuchstalente der Region optimal zu fördern und auszubilden.

ganzheitliches Fußballentwicklungsmodell

ganzheitliches Fußballentwicklungsmodell

Zielgruppen

Die Nachwuchsausbildung des JFV Rhein-Hunsrück richtet sich im kompletten Spielbetrieb auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit großem Potenzial, hoher Aktivität, großer Lernbereitschaft, ausgeprägten Willenseigenschaften oder schon früh vorhandenen Kommunikationskompetenzen und Eigensteuerungspotenzial. Hierbei ist anzumerken, dass wir im Grundlagenbereich (bis zur U12) zunächst von Bewegungstalenten sprechen, deren Perspektive für den Leistungsfußball noch nicht prognostiziert werden kann. Die Ausbildung hat hier noch einen sehr stark spaß- und erlebnisorientierten Charakter, den wir über den technikorientierten Futsal vermitteln und damit gleichzeit einen sehr hohen Aktivierungsmaßstab erkennen und Spielintelligenz entwickeln und unterstützen. Hier werden schon Grundlagen für eine erfolgreiche Selbstentwicklung und Eigensteuerung gelegt.

Außer unseren Mannschaften im Spielbetrieb richtet sich unser Augenmerk auch auf die Kinder und Jugendlichen unserer Region, welche durch soziale Projekte und Ausbildungsinitiativen wie das Projekt WILDWUCHS oder JUNIORCAMPS, auch mit unseren Partnern, für den Sport und ein soziales Miteinander begeistert werden sollen.


Werte und Normen

Neben Leistungsfußball und Schule/Berufsausbildung stellt die Persönlichkeitsentwicklung, Zielbegeisterung, Leidenschaft, Ausdauer, Aktivität, Selbstmotivation und Eigensteuerung ein wichtiges Kriterium in der Ausbildungsphilosophie dar. Wir leiten unsere Spieler an, soziale und kulturelle Unterschiede zu respektieren und anderen freundlich und zuvorkommend gegenüberzutreten. Die Vermittlung von Werten wie Respekt, Toleranz, Akzeptanz, Fairness, Aufrichtigkeit, Verantwortlichkeit und Teamgeist steht im Zentrum unseres Handelns. Einen Leitfaden hierfür liefert unser Verhaltenskodex. Ein Spieler des JFV Rhein-Hunsrück tritt selbstbewusst, aber zurückhaltend auf. Er erlebt „Anderssein” nicht als Bedrohung, sondern als Gewinn. Er lernt, gemeinsam mit anderen Ziele zu erreichen.


Unsere Maxime:
Eine Mannschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelspieler!


Die Ausbildungsphilosophie: “Lehrjahre sind keine Herrenjahre”

 

Unsere Spieler stehen im Mittelpunkt. Wir begreifen Nachwuchsarbeit als Ausbildung, die kontinuierlich, perspektivisch und gründlich sein muss. Schlüsselfiguren für die Umsetzung aller Ziele sind engagierte und qualifizierte Trainer und Betreuer. Nur im Team ist eine effektive Arbeit möglich. Die Identifikation und Verbundenheit mit der Region Rhein-Nahe-Hunsrück-Mosel und deren kleinteiliger Vereins- und Gebietsstruktur besitzt bei uns einen hohen Stellenwert. Unsere Ausbildung orientiert sich am modernen Spitzenfußball. Wir haben ein dynamisches und flexibel gestaltetes Konzept, das immer wieder hinterfragt und optimiert wird. Es ist offen für Anregungen und Neuentwicklungen. Wir wollen den sportlichen Vergleich/Wettkampf auf allerhöchstem Niveau in allen Altersklassen. Unsere Talente bekommen Freiräume, um sich auszuprobieren. Nur so entfalten sie Spielfreude, Kreativität und Spielwitz. Diesen Prozess begleiten wir PROAKTIV und professionell und geben sowohl unseren Coaches wie auch den Eltern und Spielern professionelle Hilfestellungen und Perspektiven für selbstgesteckte Ziele. Spaß und Begeisterung stehen im Vordergrund. In keiner Phase darf die Spiel- und Trainingslust verloren gehen, denn der Erfolg ist von der Leistungsbereitschaft, der Motivation, dem Leistungseifer und der Ausdauer abhängig. Die “Spieler von morgen” sollen möglichst lange in ihrem sozialen Umfeld aufwachsen. Wir integrieren auch viele Spätgeborene und auch viele kleine Spieler, die aber im Hinblick auf ihr Bewegungstalent viel Potenzial mitbringen.

 

Ausbildungskonzept-JFV

Spielphilosophie

 

Jede Nachwuchsausbildungsmannschaft des JFV Rhein-Hunsrück strebt stets größtmöglichen Ballbesitz an. Wann immer es möglich ist, versuchen wir das Spiel aktiv zu gestalten und den Spielrhythmus zu bestimmen. Ist das gegen hochklassige Teams mal nicht möglich, versuchen wir mit höchster Leidenschaft, großem läuferischem Engagement und intelligentem Spiel, ein dennoch zielführender Partner und Spielgegner zu sein! Ansonsten handeln wir AKTIV, offensiv und wollen das Spiel dominieren. Bei gegnerischem Ballbesitz versuchen wir AKTIV den Ball zu erobern und das möglichst früh bzw. hoch, um das Spiel erneut selbst gestalten zu können. Jeder Spieler, unabhängig von seiner Position, wird ermutigt, sich konstruktiv am Spielaufbau zu beteiligen und jederzeit den Ball haben zu wollen und AKTIV Passwege zu öffnen oder zu schließen.

Wir bevorzugen schnelles Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus. Keiner unserer Spieler (auch kein Defensivspieler) soll sich darauf beschränken, lediglich Aktionen des Gegners zu stören, sondern sich nach Ballgewinn konstruktiv an unserem Spiel beteiligen und im Kollektiv nach vorne wie auch nach hinten AKTIV und mit Leidenschaft zu arbeiten. In unserem Offensivspiel gewähren wir unseren Spielern große Freiheiten. Sie dürfen und sollen ihre Grundpositionen verlassen, um die gegnerische Abwehr zu destabilisieren. Bei Ballverlust nimmt jeder Spieler die nächstgelegene Verteidigungsposition ein. Erst wenn es die Spielsituation erlaubt, nimmt jeder Spieler wieder seine Grundposition ein.

Diese angestrebte Spielweise stellt hohe Anforderungen an die technischen und taktischen Fähigkeiten unserer Spieler und hat großen Einfluss auf unsere fußballerische Ausbildung und unsere Rekrutierungspraxis. So liegt der Schwerpunkt unserer Talentsichtung bei der Suche nach aktiv-gestalterischen Spielertypen, Spieler mit hoher Laufbereitschaft, Schnelligkeit oder hoher Spiel- und Kombinationsfreude. Ein wichtiger Baustein unserer Ausbildung ist die Förderung von Kreativität und Spielintelligenz. Mit Hilfe komplexer Spielformen möchten wir ideenreiches Spiel und das Erlernen eigener Lösungsstrategien fördern.

Das Ausbildungskonzept des JFV Rhein-Hunsrück gibt ein Positionsflexibles, ballorientiertes Spielsystem vor. Ein aus der Futsalausbildung bis durch die Nachwuchsleistungsteams des JFV ausgebildeter Spieler hat Erfahrungen in mehreren gängigen Systemen gesammelt und gelernt, sich taktisch variabel zu verhalten.

Eines unserer wichtigsten Ziele ist die individuelle Förderung unserer Spieler. Zentrales Kriterium für die Zuordnung der Spieler in Jahrgangsmannschaften ist nicht ihr Geburtsdatum, sondern ab den älteren C-Junioren ihr tatsächlicher fußballerischer und biologischer Entwicklungsstand. Auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung wird bei der Beurteilung des Leistungsstandes berücksichtigt. Diese jahrgangsunabhängige Durchlässigkeit unserer Jugendmannschaften ist ein zentraler Bestandteil der individuellen Förderung der Spieler.

Wir leiten unsere Spieler an, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und übergeordneten Zielen konstruktiv zu begegnen und mitzugestalten, lassen jedoch stets Raum für das Besondere, Individuelle und Außergewöhnliche. Wir lehren unsere Spieler, jeden Gegner zu respektieren – und keinen zu fürchten. Jeder Spieler des JFV Rhein-Hunsrück soll mutig agieren und darf Fehler machen – auf dem Platz, aber auch außerhalb. Unsere Spieler unterstützen sich gegenseitig und respektieren die Stärken und Schwächen ihrer Mitspieler. Unsere Maxime: Eine Mannschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelspieler. Dies versuchen wir auch im Schulterschluß mit den Eltern gemeinsam umzusetzen um auch zuhause den gestarteten Prozess zielführend weiter zu führen.

 

Spielzeitgrundsätze unserer Jugendmannschaften

 

Für unsere Nachwuchsmannschaften sehen wir das Spiel als wesentliches Trainingsmittel an. Unser vordergründiges Ziel ist die Entwicklung der Spielfähigkeit. Nur in der Spielsituation können im Training erfahrene und erlernte technische und taktische Lösungsmöglichkeiten zu einem situativ sicheren Handeln entwickelt werden. Wir achten deshalb darauf, dass Trainings- und Spielziele aufeinander abgestimmt sind und jeder Spieler ausreichend Spielmöglichkeiten erhält.

 

Grundsätzlich gilt für die Mannschaften bis zur U15:

– Die Spieler erhalten während der Saison eine Spielzeit von 50%, sofern auch die Trainingsbeteiligung dies zulässt.
– Bei den Torspielern wird eine möglichst ausgeglichene Spielzeitverteilung angestrebt, sofern 2 Torspieler mit aufgenommen wurden.
– Wir besetzen unsere Teams von U12 und U13 mit 13 Feldspielern und 1 Torspieler zzgl. 4 Ergänzungsspielern und 1 Torspieler (Ergänzungskader spielt weiterhin im Stammverein)
– Wir besetzen unsere Teams von U14 und U15 mit maximal 16 Feldspielern und 2 Torspielern zzgl. 2 Ergänzungsspielern (Ergänzungskader spielt weiterhin im Stammverein)
– Wir besetzen unsere Teams von U16 bis U19 mit maximal 18 Feldspielern und 2 Torspielern

In den höheren Altersbereichen unserer Nachwuchsmannschaften orientiert sich die Spielzeit zunehmend am Leistungsstand der Spieler. Jedoch wird auch hier darauf geachtet, jedem Spieler (inkl. Torspieler) regelmäßige Wettkampfpraxis zu ermöglichen.

 

Die Grundsätze unseres Konzepts

 

Unsere alters- und entwicklungsgerechte Förderung basiert auf den Bedürfnissen, Interessen und Besonderheiten der Nachwuchsspieler in den jeweiligen Altersstufen. Unsere Ausbildung ist klar definiert, d.h. für die einzelnen Entwicklungsphasen gibt es klare Ziele und Inhalte. Wir wecken, fördern und erhalten den ursprünglichen Spieltrieb durch attraktive Spiel- und Trainingsinhalte. Unsere “Top-Talente” spielen vorzeitig in den höheren Mannschaften wenn wir davon überzeugt sind, dass dies positiv für die Entwicklung ist. Zielsetzung ist, möglichst viele Spieler eines Jahrgangs für die Anforderungen der nächsten Altersklasse zu qualifizieren. Wir wollen Spieler ausbilden, die in jeder Spielsituation auf ein großes technisch-taktisches Potential zugreifen können. Jeder Spieler des JFV Rhein-Hunsrück wird regelmäßig durch ein Potenzialentwicklungs- und Fördergespräch begleitet, und durch ein Potentialgeleitetes Kinder- und Jugendcoaching unterstützt, um die sportliche Entwicklung zu dokumentieren und zu fördern. Regelmäßiger Austausch des Trainerteams mit dem Ausbildungsleiter, dem Sportlichen Leiter, dem Headcoach und weiteren Begleitern wird sichergestellt. “Wir reden gut über uns und mit uns – auch der innere Dialog wird bewusst konstruktiv gestaltet.”

 

Ganzheitliche Ausbildung

 

Die Entwicklung junger Talente wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Darum hat unser Ausbildungskonzept einen ganzheitlichen Ansatz:

1. Sportliche Ausbildung (Fußballkonzept)
2. Scouting / Sichtung / Futsal
3. Soziale Betreuung und Begleitung
4. Medizinische und Psychologische Betreuung
5. Förderplanung durch Entwicklungscoaching

Die vielfältigen Anforderungen an unsere jungen Spieler auch außerhalb des Fußballs steigen weiter an. Daher ist es wichtig, die Nachwuchsarbeit in allen Bereichen ständig zu optimieren und damit weiter zu professionalisieren. Nur so können schulische, sportliche und private Belastungen ausgewogen gestaltet werden.

 

zu Punkt 1: Sportliche Ausbildung unserer Nachwuchsspieler

Unsere Ausbildung ist:

1. individuell
2. kontinuierlich
3. perspektivisch
4. gründlich
5. systematisch
6. altersspezifisch
7. offen für Anregungen
8. modern und zukunftsorientiert
9. spielerisch
10. konsequent

 

Werte und Normen als Basis der Ausbildung – Anforderungen

Diese Werte sind uns wichtig für eine gute Ausbildung der Nachwuchsspieler:

1. Respekt und Achtung
2. Fairplay
3. Toleranz/Weltoffenheit
4. Freundlichkeit
5. Höflichkeit
6. Bescheidenheit
7. Ehrlichkeit

 

Die Anforderung an die Spieler: “Mental ein Talent sein!”

So sind unsere Anforderungen an die Persönlichkeitsmerkmale unserer Nachwuchsspieler:

1. Charakterstärke
2. Siegeswillen
3. hungrig und ehrgeizig, etwas zu erreichen
4. Verlässlichkeit
5. sie wollen Widerstände überwinden
6. Mut und Selbstbewusstsein
7. sie übernehmen Verantwortung
8. Teamspieler
9. Kritikfähigkeit
10. gute Einstellung
11. Disziplin
12. Selbstbeherrschung
13. Beharrlichkeit/Geduld
14. Eigenverantwortung (Ernährung, Hygiene und Freizeit)
15. sie sind zielstrebig, fleißig und jederzeit AKTIV

(siehe Verhaltenskodex)

 

Der Trainer ist die Schlüsselfigur

In unserem Konzept ist der Trainer eine zentrale Schlüsselfigur.

Der Trainer …

1.  setzt Ausbildungsinhalte und -ziele um
2.  ist authentisch: “liebt” es, mit jungen Menschen mit Herz und Leidenschaft zu arbeiten und zu entwickeln”
3.  ist Experte im Nachwuchsfußball – ist Teamarbeiter und begreift sich als Teil des “Ganzen”
4.  hat eine hohe Eigenmotivation
5.  hat pädagogisches Gespür und achtet und erkennt die Stärken seiner Spieler
6.  hat eine hohe soziale Kompetenz und Empathie
7.  kann andere begeistern und motivieren
8.  hat einen altersangemessenen Umgang mit den Spielern
9.  sorgt für eine gute Spiel- und Trainingsatmosphäre, in der sich die jungen Spieler entfalten können!!
10. ist “Vorbild” – vermittelt unsere Werte und lebt sie vor
11. identifiziert sich mit dem JFV Rhein-Hunsrück und aller seiner Stammvereine und seiner Vereinskultur

 

Bei Fragen, Anregungen, Kooperationswünschen, Trainer- oder Spieleranfragen wenden Sie sich bitte an:

 

JFV Rhein-Hunsrück e.V.
Jörg Jakobs
Tel.: (0 67 62) 40 72 04
mobil: (0170) 41 84 779
E-Mail: potenzialentfaltung@lass-uns-fussball-spielen.de

 

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