In ihrem Buch “The Triple Package” beschreiben die Yale-Professoren Amy Chua und Jed Rubenfeld, drei Faktoren, die wirklich zum Erfolg führen. Ihr Buch basiert – im Gegensatz zu einem großen Teil der einschlägigen Erfolgsliteratur – auf breit angelegten, fundierten wissenschaftlichen Studien.

 

Wir möchten unseren Lesern, Eltern und natürlich primär unseren Nachwuchsspielern gerne in aller Kürze diese 3 Faktoren vorstellen. Diese Faktoren werden sich möglicherweise nicht so großer Beliebtheit erfreuen, wie die zuckersüßen Versprechungen und politisch korrekten Predigten der Mainstream-Erfolgspropheten – aber deswegen sind sie nicht unbedingt weniger zutreffend. Also: Sei du selbst. Nur Besser! Heisst: Lesen und dann Strategien zur Integration in den Alltag überlegen 😉





Die 3 Faktoren sind:

 

Ein Gefühl der Überlegenheit

 

In Zeiten der übertriebenen Toleranz und eines missverstandenen Gleichheitsprinzips, welches immerzu in Gleichmacherei ausartet, ist “ein Gefühl der Überlegenheit” als Erfolgsfaktor indiskutabel. Dennoch weisen die Autoren nach, dass hinter der öffentlich zur Schau gestellten Maske der Bescheidenheit bei erfolgreichen Menschen, oft die Überzeugung wohnt, etwas Besonderes zu sein. Erfolgreiche Menschen hegen oft den Glauben, besser zu sein als andere Menschen – zumindest in dem Bereich, in dem sie erfolgreich sind. Und sie hegten diesen Glauben an ihre eigene Überlegenheit schon dann, als es noch keine äußerlich erkennbaren Anzeichen für ihren Erfolg gab. Psychiater würden vielleicht sogar so weit gehen, bei erfolgreichen Menschen einen latenten Größenwahn zu diagnostizieren.

 

Die Realität zeigt aber, dass dieses “Gefühl der Überlegenheit” ein in hohem Maße motivierendes Merkmal erfolgreicher Menschen ist, vor allem gepaart mit dem zweiten, scheinbar zum Überlegenheitsgefühl im Widerspruch stehenden Erfolgsfaktor:

 

Ein Gefühl innerer Unsicherheit

 

Das Märchen der Erfolgsliteratur lautet: Je freier Du von Zweifeln bist, je größer deine Selbstsicherheit ist, desto erfolgreicher wirst Du sein. Die von den Autoren zitierten Studien zeichnen ein komplett anderes Bild: Erfolgreiche Menschen sind im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung zutiefst unsicher. Unsicher in Bezug auf ihre Fähigkeiten, unsicher in Bezug auf ihren Status, unsicher, ob sie wirklich Erfolg verdienen und nicht zuletzt unsicher, ob ihr Gefühl, etwas Besonderes zu sein, wirklich der Realität entspricht.

 

Und es ist gerade diese Vielzahl innerer Verunsicherungen, die sie antreibt, jeden Tag neu ihr Können unter Beweis zu stellen, immer wieder neu zeigen zu wollen, dass ihre Arbeit Qualität hat und nie damit aufzuhören, sich zu verbessern. Die vielen Unsicherheiten erweisen sich als die stärksten Beweggründe für das Erringen von Erfolg und auch als Grundlage für den dritten Erfolgsfaktor:

 

Exzellente Impulskontrolle

 

Erfolgreiche Menschen, dass zeigt Studie über Studie, sind im Vergleich zum weniger erfolgreichen Teil der Bevölkerung überdurchschnittlich selbstdiszipliniert. Sie sind in der Lage, ihre momentanen Bedürfnisse zurückzustellen im Dienst von langfristigen Zielen. Sie geben Versuchungen, die nicht zieldienlich sind, viel weniger oft nach. Sie sind unbeirrbarer in ihrer gewählten Richtung und zeigen eine größere Regelmäßigkeit in ihren Arbeitsanstrengungen.

 

Erfolg ohne Disziplin, Erfolg ohne die Bereitschaft, den Preis dafür durch diszipliniertes Verhalten zu bezahlen, ist eine Einbildung.

 

Die drei genannten Faktoren werden sich sicher nicht derselben Beliebtheit erfreuen wie die Zuckerwatte der Erfolgsmärchen – und das ist auch ein Grund, warum Erfolg selten und eine Ausnahme bleibt. Erfolg ist nie für die Masse gemacht, die es lieber süßlich und bequem hat.

 

Und nun: mitMACHEN! MACHEN SCHAFFT Realitäten – Schade, dass das Wort Machenschaften so negativ besetzt ist, in der deutschen Sprache, denn dann könnten wir neben WISSENschaftlern auch MACHENschaftler ausbilden :-). Schließlich geht es beim Fußball um Wissen und Machen! Und nun: Viel Erfolg in Training & Spiel.

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