1. Flexibilität

Motivationskiller Nr. 1 ist der Stand-by-Modus, die Routine in unserem Gehirn. Indem wir uns neuen Aufgaben und Erfahrungen stellen, schalten wir diesen Modus ab, schaffen neue Nervenverbindungen und fördern somit die Flexibilität des Gehirns – die wichtigste Voraussetzung zur Motivation. Nur wer immer wieder neue Herausforderungen sucht und neugierig ist, kann sich auch motivieren!

 

2. Selbstlosigkeit

Psychologen fanden heraus: Das Engangement für andere ist einer der stärksten Motivatoren für das Gehirn. Die Wissenschaftler sprechen dabei vom sogenannten HELPER´s HIGH. Dieses hormonell bedingte Glücksgefühl entsteht immer dann, wenn ein Mensch einem anderen zur Seite steht oder ihm bei der Bewältigung eines Problems hilft. Diese Selbstlosigkeit treibt Menschen zu Höchstleistungen an.

 

3. Moralischer Kompass

Der Mensch ist wesentlich motivierter, wenn das, was er gerade macht, mit seiner moralischen Grundeinstellung übereinstimmt.

 

4. Humor

Studien haben gezeigt, dass Humor zu einem gesteigerten Motivationslevel führt. Humorvolle Menschen sind sogar nachgewiesenermaßen stressresistenter und erfolgreicher. Das hat vor allem zwei Gründe: Über die eigene Lage zu lachen bzw. zur Selbstironie fähig zu sein, unterdrückt die negative Grundeinstellung – auch wenn die Situation alles andere als lustig ist. Und das Lachen sorgt für eine erhöhte Ausschüttung des Glückshormons Dopamin. Dieses Hormon wiederum gilt als biochemischer Motor der Motivation.

 

5. Vorbilder

Jeder Mensch braucht ein Vorbild bzw. einen Orientierungspunkt. Wer zu früh bestimmte körperliche oder psychische Grenzen bei sich akzeptiert, schwächt seinen Willen. Deshalb orientieren sich Menschen, die etwas erreichen wollen und durchhalten “müssen”, nie an durchschnittlichen Leistungen. Stattdessen versuchen sie immer, die jeweils beste je erbrachte Leistung als Vorbild zu nehmen. So lernt das Gehirn, sich hundertprozentig zu motivieren.

 

6. Optimismus

Menschen mit einem realistischen Optimismus haben nachgewiesenermaßen einen wesentlich höheren Motivationslevel. Sie erbringen bessere Leistungen als Menschen, die zwar die gleichen Fähigkeiten besitzen, jedoch an ihrem Erfolg zweifeln. Denn auch wenn das Gesamtziel noch so aussichtslos erscheint, so lange es realistisch möglich ist, sollte man sich immer wieder einreden, dass man es schafft.

 

7. Visionen

Je häufiger ein Mensch sich positive Bilder ausmalt, desto höher die Motivation, diese Visionen auch in die Realität umzusetzen. Grund: Erscheinen diese Bilder vor dem geistigen Auge, bekommt das Gehirn eine Vorahnung davon, wie gut es sich anfühlt, das Ziel zu erreichen. Tatsächlich konnten Studien beweisen, dass positive Bilder zu einer erhöhten Dopamin-Ausschüttung führen – wodurch wiederum die Motivation gestärkt wird.