Eintracht erwischt JFV eiskalt

Bedingt durch den kurzfristigen Ausfall des Stammtorhüters Jonas Börsch, der sich beim Aufwärmen am Ellbogen verletzte, mussten die Trainer des JFV, Ralf Wetzlar und Elmar Walter, ihre geplante offensive Aufstellung ändern. Der eigentlich als Mittelstürmer vorgesehene  Jan Simon musste als Keeper zwischen die Pfosten und machte, dass vorab, ein fehlerfreies Spiel mit einigen wirklich guten Paraden.

Man wollte gegen Trier dennoch versuchen ein frühes Tor vorzulegen. Doch genau das gelang der Heimmannschaft bereits in der 4. Spielminute. Durch dieses frühe Gegentor wurde der JFV unsicher und es schlichen sich in der Folge immer mehr Fehler ein. Laut Trainer Ralf Wetzlar wurden die entscheidenden Zweikämpfe in allen Mannschaftsteilen verloren. Hierdurch  konnte Trier bis zur Pause mit 3:0 davonziehen. Ein überragender Shamuun Abass, der das erste und dritte Tor selber erzielte und das 2:0 von Zimmer perfekt auflegte, war nicht zu stoppen.

Nach der Pause musste Trier, aufgrund des hohen Tempos in der ersten Halbzeit, einen Gang zurückschalten. Der JFV übernahm nun das Spiel und wirkte stabiler. In der 48. Minute konnte Can Inal mit einem Schuss aus 12 Metern ins lange Eck auf 1:3 verkürzen. Nun versuchte der JFV sich immer wieder Chancen herauszuspielen, aber die Spieler wurden für ihre Mühe nicht belohnt. Selbst das Auflösen der Viererkette in der 70. Minute und der Einsatz von Tim Reifenschneider als Mittelstürmer, konnte das Blatt nicht wenden. Trier verteidigte sehr abgeklärt. Vielleicht hätte der Schiedsrichter in der 69. Minute für den JFV auf den Punkt zeigen können, nachdem es einen Körperkontakt gegen Can Inal gegeben hatte. Aber der ansonsten gute Schiedsrichter entschied sich anders.

Insgesamt ging der Sieg für Trier aber auch in dieser Höhe in Ordnung. Sie hatten die zweite Hälfte zwar nichts mehr vom Spiel, setzten aber in der Drangphase des JFV den ein oder anderen Konter und scheiterten hierbei einmal am Pfosten und beim zweiten Mal am guten „Ersatztorhüter“ Jan Simon. Zufrieden zeigte sich natürlich der Trierer Trainer Raphael Laghnej: „Wir wussten, dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden mussten. Wir stecken noch voll in der Vorbereitung und können die Leistung der 1. Halbzeit noch nicht über die gesamte Spielzeit bringen. Wir haben aber heute wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Die Mannschaft hat meine Vorgaben sehr gut umgesetzt und Shamuun Abass war eine Klasse für sich. In der zweiten Hälfte war dann unser Akku leer und ich war damit beschäftigt durch viele Wechsel den aufkommenden Spielrhythmus vom JFV zu stören“.

Außer Erfahrung war an diesem Tag von der Porta Nigra leider nichts Zählbares für den JFV mitzunehmen.

Aufstellung: Simon, Casper, Reifenschneider, Schmitz, Dapper, Weber, Thiele, Wust, Kerzan, Özer, Inal

Eingewechselt:  Linck, Hofmann, Drossel, Donkor,

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