TuS Koblenz – JFV Rhein-Hunsrück 1:0 (0 : 0)

TuS Koblenz ist Meister dank eines Treffers in der Nachspielzeit

Koblenz. Die 2. Minute der Nachspielzeit war bereits 30 Sekunden alt, als Alem Kolic, der Sturmführer der TuS Koblenz, seinen Sturmpartner und Winterneuzugang Deniz Fayan mit einem feinen Pass einsetzte. Dieser umspielte den JFV Torsteher Lars Deutsch und schob zum umjubelten 1:0 ein. Es war der einzige Treffer und die letzte Szene einer sehr intensiven und hochklassigen D-Junioren Partie, die ihren Sieger erst in der Nachspielzeit fand.

Enttäuscht trotteten die JFV-Akteure anschließend vom Platz, während die Koblenzer die Meisterschaft feierten und eine Schale erhielten. Stolz können die JFV-Jungs trotzdem sein. Stolz auf eine tolle Saison und ein bärenstarkes Spiel, dass der Titelfavorit erst in der Nachspielzeit gewinnen konnte.

Tolle Zweikämpfe waren zu sehen auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz.

Hoch her ging es beim "Finale" der D-Junioren auf dem Koblenzer Oberwerth. In einer packenden Partie entschied die TuS Koblenz erst in der Nachspielzeit die Meisterschaft

Die bei einigen TuS Spielern etwas weitere, körperliche Entwicklung glichen die JFV-Jungs mit einem enormen Einsatzwillen aus. Der TuS hatte mehr Ballbesitz und über den gesamten Spielverlauf gesehen die besseren Torchancen. Zweimal scheiterte Torjäger Alem Kolic am Aluminium. Das erste Mal mit einer abgefälschten Hereingabe kurz vor der Halbzeit. Das zweite Mal kurz nach der Halbzeit. Einen zu kurzen Abschlag nahm Kolic an und zirkelte den Ball mit einer Bogenlampe auf das lange Toreck. Der Ball landete auf der Latte. Der Torschützenkönig der Bezirksliga Mitte war der gefährlichste Spieler auf dem Feld. Schon in der 17. Minute musste Lars Deutsch einen schönen Kopfball des Stürmers nach Flanke von Samet Sögünmez entschärfen. Viel mehr Torchancen hatte der JFV dem TuS bis zum Führungstreffer nicht gegeben. Selbst konnte der JFV aber bis auf zwei Kontergelegenheiten in der ersten Halbzeit nur wenig Torgefahr entwickeln.

Um den Titelkampf noch für sich zu entscheiden, war der JFV in der Schlussphase gezwungen, seine Abwehr zu öffnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schängel beim TuS Kirchberg am letzten Spieltag Punkte lässt, ist sehr unwahrscheinlich. Die taktische Maßgabe für die letzten Minuten ein Muss für den JFV um die Meisterschaft noch gewinnen zu können. Die beiden TuS-Abwehrrecken Hartmann und Prangenberg verstanden es aber über die gesamte Partie und vor allem in den letzten zehn Minuten gefährliche Situation schon in der Entstehung zu entschärfen. Sie nutzten dazu alle Mittel und waren nicht immer zimperlich mit ihren Gegenspielern.

Es sollte dem JFV letztlich nicht gelingen, den Führungstreffer zu erzielen. Im Gegenteil! Ein schneller Abschlag durch TuS Torsteher Marius Schröder erreichte Alem Kolic und das zu Beginn beschriebene Unheil aus Sicht des JFV, in der 2. Minute der Nachspielzeit, nahm seinen Lauf.

Fazit: Wir haben der TuS Koblenz alles abverlangt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie seit dem Vorrundenspiel gegen Koblenz eine sehr gute Entwicklung genommen hat und nah dran ist, an der Leistungsfähigkeit der Kicker aus dem Leistungszentrum der TuS Koblenz. Die Koblenzer haben eine tolle Saison gespielt und sind auch auf Grund der zwei Siege gegen uns verdient Meister geworden. Die Mannschaft und das Trainerteam gratulieren der TuS Koblenz zur Meisterschaft und wünschen für die Zukunft alles Gute.

Hier findet ihr noch den Spielbericht aus Sicht der TuS Koblenz!

Aufstellung: Lars Deutsch, Leon Schulzki, Leon Vollmer, Felix Paul, Benedikt Fäht, Jakob Sievert, Jannik Schneider, Lars Zirwes, Linus Peuter – Jan-Philipp Jakobs, Phil Christ

Nächstes Spiel: Mittwoch, 16.05.2012, Anstoß 18:00 Uhr, Rheinlandpokal Halbfinale in Simmern gegen die TuS Koblenz

von Christian Schneider

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